Projekte online überblicken

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Text von: Claudia Krell

Stetig neue Social-Media-Dienste überschatten mit Marketing- Versprechungen, dass das Netz auch Hort für effizientes Arbeiten sein kann. Dafür stehen z.B. Asana und Trello.

Projektwerkzeuge, die dezentralen, synchronisierten Zugriff für Viele von überall und fast jedem Gerät ermöglichen. Lohnenswert für kleinere Unternehmen mit Freelancern und Selbständigen.

Zu Asana

Asana sollte ursprünglich nur die interne Kommunikation bei Facebook verbessern, steht heute aber jedem offen.

Der Dienst setzt auf möglichst kleinteilige Aufgaben. Diese ,Tasks‘ sind Projekten, diese wiederum Teams bzw. Workspaces, zugeordnet.

Für jede Aufgabe können Dateien, Kommentare und Notizen angelegt werden, auch die zugehörige EMail- Kommunikation wird mit erfasst.

Die Mitglieder sehen Veränderungen und Stand des Projektes in Echtzeit.

Für bis zu 30 Teammitglieder ist Asana kostenlos, für größere Teams oder Premium-Funktionen gibt es Abo-Modelle.

Zu Trello

Einen ähnlichen Ansatz mit mehr Visualisierung verfolgt Trello.

Der Dienst setzt lose auf Kanban: Eine Produktionsablaufsteuerung, die in den Achtzigern bei Toyota eingeführt wurde, und die in Anlehnung daran entwickelte Methode für Entwicklungsprozesse in der IT.

‚Boards‘ stehen für Projekte, nacheinander angeordnete Listen für den Projektablauf.

Aufgaben sind als Karten dargestellt, können Personen zugeordnet und mit weiteren Infos versehen werden. Sie wandern per ‚Drag and Drop‘ von Projektstufe zu Projektstufe und offenbaren Engpässe auf einen Blick.

Die Listen können dabei flexibel benannt werden und ganz unterschiedliche Abläufe oder Strukturen abbilden.

Künftige Premiumfunktionen sollen kostenpflichtig sein.