Preisträger ziehen Bilanz

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Text von: redaktion

Im November 2007 wurde der Innovationspreis des Landkreises Göttingen verliehen. Landrat Reinhard Schermann stellte jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz vier erfolgreiche Unternehmer vor, die ausführlich berichteten, wie sich ihre Innovationen im vergangenen halben Jahr entwickelt haben.

Ingrid und Romanus Lange von der Indula GmbH freuten sich über die steigende Nachfrage in Deutschland und der Schweiz. Indula hat ein Verfahren entwickelt, Aluminiumtrink- und Kunststoffflaschen fotorealistisch bedrucken zu können. Kunden sind verstärkt durch den Innovationspreis auf das Unternehmen aufmerksam geworden und nutzen jetzt auch weitere Unternehmensprodukte.

„Innovationen sind ein Schüsselfaktor für Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen“, stellte Reinhard Schermann fest und freute sich über die langjährige Unterstützung der Sparkassen beim Wettbewerb. Carsten Basdorf (Sparkasse Duderstadt) und Michael Rappe (Sparkasse Göttingen) sehen die Sparkassen als Finanzierer des Mittelstandes und Existenzgründer.

Die Bovender Firma Ruhstrat hat 2006 und 2007 am Innovationspreis teilgenommen. „Innovationen sind für das Unternehmen entscheidend“, betonte Andreas Möbus. Ruhstrat hat sich 2007 mit der Delta-Volt-Anlage am Wettbewerb beteiligt. Die Anlagen für Industriekunden sorgen dafür, dass den elektrischen Verbrauchern nur so viel Spannung zugeführt wird, wie sie tatsächlich für den Betrieb benötigen.

Uwe Gremmler von der Firma Parentis ist mit seiner Innovation auf eine Marktlücke gestoßen. Die Idee entstand durch einen Kontakt mit der Klinik Neu-Bethlehem – breite Entbindungsbetten gab es nicht auf dem Markt. In intensiver Zusammenarbeit mit Hebammen, Ärzten, Hygiene-Experten und Medizintechnikern wurde das Bett entwickelt. Der Innovationspreis hat beim Vermarktungsstart sehr geholfen, inzwischen hat Gremmler einen Marktanteil von 10 Prozent erreicht.

In Laudins Fitnessstudio für den Kopf wird Intelligenz, Gedächtnis, Kreativität trainiert, damit lernschwache Schüler ihre Schwächen überwinden. 2007 neu in Göttingen angekommen, hat er über den Innovationspreis gelesen und sich intensiv von Stefanie Kleine, WRG für die Bewerbung beraten lassen. Durch den Innovationspreis-Gewinn hat er sich den Markennamen schützen lassen und wird jetzt die Idee als Franchisegeber bundesweit vermarkten.

Gerade die intensive Beratung durch die WRG hat den Unternehmen während der Bewerbung sehr geholfen, bestätigten alle vier Unternehmer. Viele Bewerber waren positiv überrascht, welchen Service die WRG hier bietet, betonte Stefanie Kleine. Detlev Barth von der WRG ergänzt, dass alle Teilnehmer beim FORUM FÜR IDEEN sich exklusiv treffen und die Möglichkeit zu Kontakten und Ideenaustausch nutzen.

Bewerbungsschluss ist der 15. August. Mehr Informationen unter 0551/ 999 549 82 oder im Internet