Postmoderne in der Commerzbank Göttingen

© Olaf Mahlstedt
Text von: redaktion

In den Räumen der Commerzbank Göttingen wird vom 10. März bis 15. April 2011 eine Wanderausstellung zur Architektur der Sechziger- und Siebzigerjahre gezeigt.

Zu sehen sind insgesamt 35 niedersächsische Gebäude, die beispielhaft die Aufbruchsstimmung in der Architektur der noch jungen Bundesrepublik repräsentieren.

Die Ausstellung der Architektenkammer Niedersachsen möchte die zunehmend aufkeimende Diskussion um den Wert der Architektur der Epoche befördern. Da die Zahl der unter Veränderungsdruck stehenden Bauten und Anlagen auch in Niedersachsen groß ist, sind auch wirtschaftliche Aspekte und zukunftsweisende Lösungen Anliegen der Ausstellung.

„Mit den Bauten der Sechziger- und Siebzigerjahre verbinden sich neben baukulturellen Ansprüchen eben auch konkrete Bauaufgaben für den Berufsstand““, so Gregor Angelis, Vizepräsident der Architektenkammer Niedersachsen. Ziel der Ausstellung ist daher, auf bestimmte zeittypische architektonische Qualitäten aufmerksam zu machen, die Sehweise für Gebautes einer Ära zu schärfen und die Öffentlichkeit für scheinbar Alltägliches zu interessieren.

Es geht um die Wertschätzung der Architektur der Sechziger- und Siebzigerjahre und um die Werbung für deren Qualitäten. Am Ende steht schließlich immer die Frage nach dem Erhalt.

Die Objekte werden mit aktuellen Fotografien und charakteristischen Objektdaten vorgestellt. In Einzelfällen ergänzt historisches Bild- und/oder Planmaterial die Präsentation.

Der Berliner Architekturkritiker Wolfgang Kil führt mit einem einleitenden Text in das Thema der Wanderausstellung ein.

Ausstellungsort: Commerzbank Göttingen, Prinzenstraße 2, 37073 Göttingen

Ausstellungsdauer: 10. März bis 15. April 2011

Öffnungszeiten montags bis mittwochs 9 bis 16 Uhr, donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15.30 Uhr