Positive Geschäftsentwicklung bei Sartorius

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Text von: redaktion

Sartorius, international führender Labor- und Prozesstechnologieanbieter, hat das Jahr 2010 mit einem kräftigen Plus bei Umsatz und Ertrag abgeschlossen und wird 2011 ein neues Werk in Göttingen errichten.

Konzernchef Joachim Kreuzburg zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Über das Jahr 2010 zu berichten, macht Spaß, weil es erfolgreich war“, sagte er zum Auftakt der Bilanzpressekonferenz am 14. März 2011.

Der Konzern sei deutlich gewachsen und bewegt sich auf einem guten Profitabilitätsniveau. „Auch mit Blick auf unsere sehr robusten Finanz- und Bilanzkennziffern sehen wir uns in einer handlungsfähigen Position, das Unternehmen dynamisch weiterzuentwickeln“, so Kreizburg weiter.

Für das laufende Jahr wird erwartet, dass sich der Konzernumsatz organisch und ohne Berücksichtigung von Wechselkursschwankungen um 6 bis 8 Prozent erhöht und die Ergebnismarge rund 14 Prozent erreicht.

Neben weiteren Schritten bei Wachstum und Ertrag hat sich Sartorius für das Jahr 2011 eine Reihe von anspruchsvollen strukturellen und strategischen Themen vorgenommen.

So ist unter anderem die Umwandlung des Konzerns in eine Managementholding geplant. Und vor allem soll Laborgeschäft spartenübergreifend verzahnt und strategisch weiterentwickelt sowie die operative Exzellenz weiter verbessert werden.

In Göttingen wird noch im Frühjahr auf dem Sartorius-Gelände mit einem Neubau für die Membranproduktion begonnen. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen auf 20 Millionen Euro. Mit diesem großen Einzelprojekt setzt Sartorius ein klares Bekenntnis zum Standort Göttingen, betont Kreuzburg.

Weitere Investitionen fließen in eine neue Produktionsstätte für Bioreaktoren in Guxhagen bei Melsungen, um die regionale Infrastruktur zu stärken.

„Wir schaffen Strukturen, die uns auch mittel- und langfristig weiteres Wachstum erlauben und eine transparente und flexible Steuerung unterstützen“, so Kreuzburg.

Aber auch die internationale Blickrichtung werde immer wichtiger. Erhebliche Wachstumssynergien sieht Kreuzburg im nordamerikanischen sowie asiatischen und pazifischen Raum.

Insgesamt soll sich im laufenden Jahr die positive Geschäftsentwicklung fortsetzen: Für 2011 erwartet Sartorius einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 6 bis 8 Prozent für die Sparten Biotechnologie und Mechatronik und damit auch für den Gesamtkonzern.