„Plasma im Alltag“ – von Wundheilung und Läuse-Kamm

©Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen
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Öffentlicher Vortrag von Plasma-Forscher Prof. Dr. Wolfgang Viöl im Rahmen der "Fachtagung für Plasmatechnologie" am 20. Februar in Göttingen.

Plasma kann Wunden heilen, Hautkrankheiten lindern oder per Hightech-Kamm lästige Kopfläuse samt Nissen ganz ohne Chemie abtöten. Hausmilben zerstört der Plasma-Staubsauger, der Plasma-Handtrockner desinfiziert Hände und verhindert so die Übertragung von Keimen oder Krankheiten. All dies ist schon Realität –  entwickelt, getestet, patentiert.

Doch was ist eigentlich dieses Plasma, wie wird es erzeugt, sind solche Geräte schon auf dem Markt und überhaupt erschwinglich? All diese Fragen und viele mehr beantwortet Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim/Holzminden/Göttingen und Leiter des Anwendungszentrums für Plasma und Photonik des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Göttingen.

Der Vortrag mit dem Titel „Plasma im Alltag“ findet am Montag, dem 20. Februar 2017 um 19 Uhr in der Aula der Universität Göttingen, Wilhelmsplatz 1, statt. Eingebettet ist diese öffentliche Veranstaltung in die „Fachtagung für Plasmatechnologie“ in Göttingen –  eine alle zwei Jahre stattfindende Tagung der Deutschen Gesellschaft für Plasma-Technologie. Erwartet werden mehr als hundert der führenden Experten aus den unterschiedlichen Disziplinen der Plasmaforschung. Die HAWK mischt in der Weltspitze der Plasmaforschung mit und setzt damit die Tradition von Entdecker Prof. Dr. Georg Christoph Lichtenberg in Göttingen fort.