Planeten im Sonnenwind

© MPS
Text von: redaktion

Yong Wei vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen erhält den Nachwuchspreis der European Geoscience Union.

Die inneren Planeten Venus, Erde und Mars könnten unterschiedlicher kaum sein: Während unser blauer Planet mit seinen gemäßigten Temperaturen und reichen Wasservorräten Leben hervorbrachte, sorgt auf der Venus ein extremer Treibhauseffekt für Oberflächentemperaturen von etwa 450 Grad Celsius.

Der Mars ist heute eine lebensfeindliche Wüste ohne nennenswerte Atmosphäre.

Für diese sehr unterschiedlichen Entwicklungsgeschichten ist in erster Linie das Wechselspiel der Planeten mit der Sonne verantwortlich.

So konnte Yong Wei vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) nachweisen, dass das Magnetfeld der Erde die Atmosphäre unseres Planeten vor dem Sonnenwind schützt.

„Dr. Yong Wei hat völlig neue Methoden und Wege gefunden, den Einfluss der Sonne auf die inneren Planeten zu untersuchen und vor allem zu vergleichen“, bilanziert Markus Fränz, Leiter des Forschungsprojektes.

Für seine Arbeiten, in denen der Wissenschaftler den Einfluss der Sonne auf die inneren Planeten erforscht und vergleicht, hat die European Geoscience Union (EGU) Wei jetzt mit ihrem Nachwuchspreis ausgezeichnet.