Piller legt Unternehmenszahlen vor

Detlev Seidel / ©Piller Group GmbH
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Die Piller Gruppe mit Hauptsitz in Osterode kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken. Der Umsatz konnte um fünf Prozent auf 191 Millionen Euro und der Auftragseingang um circa sieben Prozent auf 201 Millionen Euro gesteigert werden. Haupttreiber der positiven Entwicklung waren große Aufträge in Deutschland, Australien und den USA, wo Piller auch besonders vom schwachen Euro profitieren konnte.

Mit einem Ergebnis, dass nahe an früherer Rekordwerte reicht, war Piller erneut die stärkste Division innerhalb der Langley Holdings Firmengruppe, zu der in Deutschland u.a. auch manroland Sheetfed in Offenbach und Claudius Peters in Buxtehude gehören und die weltweit mit ca. 4.300 Mitarbeitern einen Umsatz von 875 Millionen Euro und ein Konzernergebnis von fast 106,7 Millionen Euro erzielte.

„Auch wenn wir in den Produktionswerken Osterode und Bilshausen eine teils stark schwankende und unter dem Strich niedrige Auslastung verzeichneten, zeigte sich gerade in diesem Jahr die Stärke einer flexiblen Produktion gepaart mit weltweit agierenden Projekt- und Service-Organisationen“, berichtet Geschäftsführer Detlev Seidel. Über 1/3 des Umsatzes wird inzwischen mit Wartungs- und Service-Dienstleistungen erwirtschaftet.

„Durch den gestiegenen Auftragsbestand und auch ein aktuell belebtes Geschäft weltweit im Vergleich zum Jahresbeginn 2015 sind wir sehr zuversichtlich auch in 2016 sowohl bei Umsatz als auch bei Auftragseingang weiter zuzulegen, und auch die Produktion wieder besser auszulasten. Außerdem arbeiten wir an einer völlig neuartigen Produktkategorie, mit Potential ab 2017 für uns bislang wenig zugängliche Märkte besser zu erschließen“, sagt Detlev Seidel. „Wir müssen innovativ sein, um bei immer weiter steigenden Personalkosten trotzdem erfolgreich sein zu  können.“