Philipp Rösler besucht KWS

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Text von: redaktion

Bei seinem Besuch informierte KWS den Niedersächsischen Wirtschaftsminister über Ziele und Methoden der modernen Pflanzenzüchtung, dabei standen die Themen Innovation in der Pflanzenforschung und die Perspektiven der Bioenergie im Mittelpunkt.

KWS Vorstandssprecher Philip von dem Bussche erläuterte an Hand plastischer Beispiele, welches Innovationspotential in der Pflanzenforschung liegt:

„Allein in Deutschland kommen jährlich rund 10.000 t Fungizide zum Einsatz, der durch pilzresistente Pflanzen deutlich vermindert werden könnte.“ Er forderte dafür weiterhin Forschungsfreiheit einschließlich gentechnischer Projekte im Gewächshaus und im Freiland.

In der Pflanzenzüchtung ist vorausschauendes Denken und Handeln Voraussetzung für langfristigen Erfolg. Deshalb hat KWS bereits vor Jahren eigene Programme für die Züchtung von Energiepflanzen aufgelegt.

So setzt die KWS in der Bioenergie auf die derzeit effizienteste Bioenergieproduktion: auf Biogas, das auf Basis spezieller Energiepflanzen hergestellt wird.

„KWS wird Bioerdgas im Unternehmen konsequent einsetzen und daraus Strom für das Netz, Wärme für Gewächshäuser und Büros sowie Kraftstoff für die Dienstwagen erzeugen. Das ist ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz.

Alleine in Einbeck werden wir unsere jährliche CO2 Emission um 70 Prozent verringern“, so der Finanzvorstand der KWS, Hagen Duenbostel.