Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Peter Neumann ©EKW
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Peter Neumann, Chefarzt der Abteilung Anästhesie und Operative Intensivmedizin des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende, informiert am 21. November um 18 Uhr im Rahmen der Medizinvortragsreihe 'Weender Visite' über das korrekte Verfassen von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.  

Durch einen Unfall, eine schwere Erkrankung oder infolge eines hohen Lebensalters kann jeder Mensch in eine Situation geraten, in der er wichtige Fragen nicht mehr selbst beantworten oder seine Wünsche nicht mehr eindeutig zum Ausdruck bringen kann. Im sogenannten ‚Betreuungsgesetz‘ ist festgelegt, wer Entscheidungen treffen darf, wenn ein Patient nicht mehr eigenverantwortlich handeln und dadurch sein Selbstbestimmungsrecht nicht mehr wahrnehmen kann.

Mit Hilfe einer Vorsorgevollmacht und/oder einer Patientenverfügung kann jeder Mensch auch im Hinblick auf zukünftige medizinische Behandlungen seinen Vorstellungen und Wünschen Geltung verschaffen. Verschiedenste Mustertexte für Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen können über das Internet, das Bundes- oder die Landesjustizministerien sowie verschiedene zum Teil gemeinnützige Organisationen bezogen werden. Oft sind diese Texte aber sehr allgemein gehalten und in konkreten Situationen für den behandelnden Arzt nur wenig hilfreich. Daher werden bei dem Expertenvortrag im Weender Krankenhaus die verschiedenen Aspekte angesprochen, die bei der Abfassung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beachtet werden sollten. Auch wird herausgestellt, welche Informationen für den behandelnden Arzt von Wichtigkeit sind.

Die ‚Weender Visite‘ ist eine Veranstaltungsreihe des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende für Patienten und Interessierte. Der Eintritt ist frei. Neben der Information gibt das Patientenforum auch Gelegenheit zur Diskussion mit den Referenten und zur Beantwortung persönlicher Fragen. Die Veranstaltung findet im Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende, An der Lutter 24, Haus 6, 4. OG, Seminarraum 1 statt. Der Raum ist mit dem Fahrstuhl erreichbar. Der Eintritt ist frei.