Partnerstandort für Herz-Kreislaufforschung

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Text von: redaktion

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat 27 Standorte mit über 100 Hochschulen, Universitätsklinika und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ausgewählt. Göttingen ist dabei, wenn es um die Einrichtung eines “Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung (DZHK)“ geht.

Sie alle bilden die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung in den Bereichen Infektionskrank-heiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenkrankheiten und Krebs.

Beteiligt sind die Universitätsmedizin Göttingen (UMG), verschiedene Fakultäten der Georg-August-Universität, die Max-Planck Institute für Experimentelle Medizin, Dynamik und Selbstorganisation und Biophysikalische Chemie sowie das Deutsche Primatenzentrum.

Gerd Hasenfuß, Direktor der Abteilung Kardiologie und Pneumologie an der Universitätsmedizin Göttingen, ist der Standortkoordinator für Göttingen.

„Die Auswahl zum Partnerstandort spricht für die ausgezeichnete Expertise, die sich Göttingen auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen erworben hat. Wir sind sehr kompetent von der Grundlagenforschung bis zum klinischen Einsatz neuester Forschungsergebnisse. Dies hat offenbar zum Erfolg geführt“, so Hasenfuß.

Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislaufforschung (DZHK) soll in den nächsten vier Jahren mit 40 Millionen Euro und danach mit weiteren 40 Millionen Euro pro Jahr gefordert werden.

„Dass Göttingen nunmehr definitiv als ein Standort für das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislaufforschung bestätigt wurde, zeigt, dass hier bundesweit in der Spitzengruppe geforscht wird“, so Cornelius Frömmel, Sprecher des Vorstandes der UMG und Dekan der Medizinischen Fakultät.