Paralympics-Gespräch

© Otto Bock
Text von: redaktion

Die Bedeutung erfahrener und sportbegeisterter Orthopädie-Techniker für erfolgreiche Paralympics hat im Mittelpunkt eines Pressegesprächs im Otto Bock Science Center Medizintechnik in Berlin gestanden.

553 Tage vor der Eröffnungsfeier 2012 in London informierten sich Journalisten darüber, welche Ziele das Organisationskomitee LOCOG, das Internationale Paralympische Komitee (IPC) und die mit dem Technischen Service beauftragte Otto Bock HealthCare gemeinsam verfolgen.

LOCOG setzt dabei sein Vertrauen in das Unternehmen Otto Bock, das bereits seit 1988 in Seoul Paralympics-Know-how sammelt.

IPC-Präsident Sir Philip Craven begrüßt die Entscheidung: „Der Spirit des Unternehmens passt zu unserer paralympischen Bewegung.“

Neben Otto Bock ist die britische Kaufhauskette Sainsbury´s der einzige ausschließlich auf die Paralympics fokussierte Sponsor. Erstmals unterstützen alle Sponsoren der Olympischen Spiele auch die Paralympics, teilt Chris Holmes mit.

Er trägt bei LOCOG für die Integration paralympischer Belange in die Gesamtorganisation der Olympischen und Paralympischen Spiele Verantwortung. Mit neun Goldmedaillen verbindet der mit 14 Jahren erblindete Schwimmer Erfolg und Erfahrung und weiß, was für die Athleten wesentlich ist:

„Wer an den Paralympics teilnimmt, sieht das große Ziel vor Augen, bei den Wettkämpfen das Beste zu geben, was ihm möglich ist. Der wichtigste Moment nach jahrelanger Vorbereitung. Darin liegt eine hohe Verantwortung für den technischen wie für den medizinischen Service, den wir sicherzustellen haben.“

Der Geschäftsführer für Strategie und Marketing bei Otto Bock HealthCare, Helmut Pfuhl, sieht die Partnerschaft mit LOCOG im Rahmen eines auf Kontinuität und Verlässlichkeit beruhenden Konzepts:

„Wir fördern den Sport von Menschen mit Behinderung seit mehr als drei Jahrzehnten. In Seoul hat Otto Bock dann 1988 erkannt, dass wir zu den Paralympics mehr beitragen können als Produkte zu entwickeln, nämlich die direkte Unterstützung der Athleten am Wettkampfort. Dieses Engagement ist zu einem Teil unserer Unternehmensphilosophie geworden.“

Einklang besteht auch darin, die positive Ausstrahlung der Paralympics und ihre stark angewachsenen Medienresonanz im Sinne der „Inklusion“ zu nutzen, mit der die Vereinten Nationen die Gleichstellungsrechte von Menschen mit Behinderung verankern.