Otto Bock und Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe schließen Kooperation

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Text von: redaktion

Ziel der Kooperation unter dem Titel „Stark machen!“ ist eine bessere Rehabilitation und Nachsorge von Schlaganfall-Patienten.

Das Duderstädter Unternehmen Otto Bock HealthCare GmbH und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Gütersloh haben eine Kooperation unter dem Titel „Stark machen!“ für eine bessere Rehabilitation und Nachsorge von Schlaganfall-Patienten in Berlin geschlossen. Sie vereinbarten damit für die nächsten Jahre eine langfristige Partnerschaft. „Es ist eine hervorragende Chance, dass ein Unternehmen und eine gemeinnützige Stiftung auf innovative Weise zusammenarbeiten“, sagte Brigitte Mohn (Foto, l.), Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Hans Georg Näder betont, dass Wirtschaftsunternehmen viel von gemeinnützigen Organisationen lernen können.

In naher Zukunft steht zunächst die Forschung im Vordergrund. Im Rahmen einer sogenannten Situations-Analyse werden die relevanten Stellschrauben zu einer Versorgungsverbesserung in der Rehabilitation herausgearbeitet. Die Analyse wird als einen Schwerpunkt die Bewegungsrehabilitation beinhalten. Dabei soll unter anderem untersucht werden, wie effizient und modern die neurologische Rehabilitation ist, welche Rolle innovative Produkte spielen und in wie weit anwenderseitig neue Therapieverfahren und Produkte bekannt sind. Die Studienergebnisse werden einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, damit möglichst viele schlaganfallbetroffene Menschen davon profitieren könnten.

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe widmet sich unabhängig und gemeinwohlorientiert ihrem Satzungsauftrag, Schlaganfälle zu verhindern und zur Verbesserung der Versorgung von Schlaganfall-Patienten beizutragen. Und sie versteht sich als primärer Ansprechpartner auf dem Gebiet der Gefäßerkrankungen mit dem Schwerpunkt Schlaganfall.