Otto Bock beseitigt Barrieren im Netz

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Text von: redaktion

Das Medizintechnik-Unternehmen Otto Bock HealthCare hat die Neustrukturierung sowohl seiner deutsch- als auch der englisch-sprachigen Homepage genutzt, einen besonders behindertenfreundlichen Internetauftritt zu schaffen.

Otto Bock orientiert sich bei der Beseitigung von Hindernissen im Internet an den Richtlinien des World Wide Web Consortium (W3C). Die Seiten sind so aufgebaut, dass für Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen eine Navigation wahlweise auch ohne Maus mit Hilfe der Tastatur möglich ist. Für Sehbehinderte liest ein Zusatzmodul zum Beispiel den Text der Seiten vor. Darüber hinaus ist die barrierefreie Seite so gestaltet, dass sich die Schriftgrößen und auch das Layout den Bedürfnissen des Besuchers der Seite entsprechend anpassen.

Internet als Lebenshilfe

Leichte Navigation und eine komfortable Suchfunktion zählen ebenfalls zu den wichtigen Kriterien eines Internet-Auftritts ohne Barrieren. Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland rund zehn Prozent aller Menschen als behindert erfasst sind, begünstigt eine auch an ihren Bedürfnissen orientierte Gestaltung von Internetauftritten eine hohe Zahl von Seiten-Besuchen. Denn gerade für Menschen, die in ihrer Mobilität oder ihren Sinneswahrnehmungen beeinträchtigt sind, kann das Internet im Alltag eine große Hilfe sein und die Selbstständigkeit erhöhen. Trotzdem sind Seiten, die sich an den W3C-Standards für den Zugang durch Behinderte orientieren, bisher außerordentlich selten.

Barrierefreies Vorbild

„Für das Medizintechnik-Unternehmen Otto Bock ist es nahe liegend, eine weitgehend barrierefreie Präsentation anzubieten“, sagt Unternehmenssprecher Joachim F. Hamacher. „Aber darüber hinaus wäre gut, wenn im Internet die Situation von Menschen mit Behinderung generell stärker berücksichtigt würde. Es würde uns freuen, wenn dabei unsere Internetseite anderen als Beispiel dienen kann.“