Osterode erneut vorn

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Text von: redaktion

IHK Hannover ermittelt die Wachstumsraten des Bruttoinlandsproduktes für die Landkreise in ihrem Bereich im Zeitraum von 1996 bis 2006.

Die IHK Hannover ermittelte die aktuell wachstumsstärksten Landkreise von 1996 bis2006: Gewinner Osterode (+40,0 %) vor Diepholz (+26,5 %) und der Region Hannover (+25,8 %), Schlusslicht war der Landkreis Schaumburg (+3,0 %). Für 2006 – ein konjunkturell starkes Jahr – errechneten die Statistiker eine Wachstumsrate von 7,2 Prozent für den Landkreis Osterode, gefolgt von jeweils 6,0 Prozent für die Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden.

Das Bruttoinlandsprodukt entwickelte sich in dem Zeitraum in vielen Landkreisen geringer als im Bundesdurchschnitt (+23,8 %). Die Region Hannover liegt nach zwei starken Jahren (2005 und 2006) wieder über dem Durchschnitt für Niedersachsen (+22,2 %). Hauptsächlich verantwortlich für die Werte ist der Wachstum der Stadt Hannover, da zwei Drittel der Wertschöpfung der Region in der Landeshauptstadt erbracht werden.

Die ebenfalls berechneten Daten der Bruttowertschöpfung für 2006 machen die große Bedeutung der Dienstleistungsbereiche für alle Regionen deutlich: Der Anteil an der Wertschöpfung beträgt 75,6 Prozent in der Region Hannover und 51,1 Prozent im Landkreis Holzminden bei einem Bundesdurchschnitt von 69,8 Prozent. Umgekehrt liegt der Anteil des Produzierenden Gewerbes (Industrie, Baugewerbe, Energie) zwischen 47,3 Prozent im Landkreis Holzminden und 24,0 Prozent in der Region Hannover (Durchschnitt Niedersachsen: 30,2 %; Deutschland: 29,4 %).

Die Daten für das Jahr 2007 werden erst im Sommer 2009 erscheinen.