Optimistische Zukunft für Metropolregion

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Text von: Sebastian Günther

Elektromobilität, Energie und die deutsch-französische Kooperation standen im Mittelpunkt der dritten Metropolversammlung, die in Göttingen tagte.

Rund 200 Vertreter trafen sich am Freitag, 25. November 2011, zur Versammlung der von Kommunen, Unternehmen, Verbänden, Hochschulen und dem Land Niedersachsen getragenen Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg. Sie zogen eine positive Bilanz aus der zweieinhalbjährigen Arbeit der Metropolregion GmbH. „Wir wollten gemeinsam wachsen und sind in den vergangenen zweieinhalb Jahren als Metropolregion tatsächlich ein gutes Stück zusammengewachsen“, betonte Braunschweigs Oberbürgermeister Gert Hoffmann. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Metropolregion GmbH leitete er die Versammlung, die im College der Sartorius AG stattfand.

Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG, richtete in seinem Grußwort den Wunsch an die Metropolregion, sich internationaler auszurichten. Zumindest für Frankreich konnte dieser Hinweis gleich vor Ort in Taten umgesetzt werden. Charles Malinas, Botschaftsrat für Kultur und Hochschulen präsentierte eine Auswahl deutsch-französischer Aktivitäten, die im kommenden Jahr von der Antenne Métropole durchgeführt werden. Anlässlich der Metropolversammlung wurde die Vereinbarung zum Betrieb der Antenne Métropole zwischen der Metropolregion GmbH und der Botschaft der Republik Frankreich verlängert.

Ministerpräsident David McAllister sicherte die weitere Unterstützung des Landes für die Arbeit der Metropolregion zu. Er verwies auf die Stärke der Fahrzeugindustrie in der Metropolregion und die Herausforderungen der eingeleiteten Energiewende.

Kernthemen Mobilität und Energie

Die beiden Geschäftsführer der GmbH, Raimund Nowak und Gerold Leppa, stellten das neue Arbeitsprogramm vor, in dem Mobilität und Energie als Kernthemen die Arbeit bestimmen werden. Leppa stellte die aktuelle Bewerbung als Schaufenster Elektromobilität, das Zulieferernetzwerk Automotive Cluster und die Radverkehrsstrategie in den Mittelpunkt der Mobilitätsaktivitäten. Die Energiestrategie der Metropolregion beruht auf dem Beschluss der Kommunen, als erste deutsche Metropolregion bis zur Jahrhundertmitte den gesamten Energiebedarf aus regenerativen Energiequellen zu decken.

Hoffmann sprach zum Abschluss die Einladung nach Wolfsburg aus: In der Volkswagenstadt wird am 21. September 2012 die vierte Metropolversammlung stattfinden.

Bereits am 8. und 9. Dezember 2011 treffen sich wiederum in Göttingen die Geschäftsführer der elf deutschen Metropolregionen mit ihren Kollegen aus Wien und Zürich zu einem zweitägigen Strategietreffen. Dort soll es um Wissensvernetzung und Fachkräftemangel gehen.