Opening Event

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Am Montag, den 11. Februar 2019, wurden die life science factory und der StartRaum im Herzen Göttingens eröffnet. Über den Abend hinweg haben rund 200 Gäste gemeinsam mit der life science factory und dem StartRaum die Eröffnung einer neuen Adresse für Gründer, Freiberufler und Wissenschaftler, die ihre ersten Schritte außerhalb akademischer Institutionen gehen und Zukunft gestalten wollen, gefeiert.

Joachim Kreuzburg, CEO von Sartorius, begrüßte die Gäste. Sartorius, international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie mit Sitz in Göttingen, ist überzeugter Initiator und Förderer der life science factory.

„Ziel ist, Göttingens Innovationskultur zu stärken und Göttingen über den Wissenschaftsstandort hinaus als Life-Science-Gründerstandort zu etablieren“, so Sven Wagner, Geschäftsführer der life science factory und Head of Business Development bei Sartorius bei den Begrüßungsworten.

„Wir wollen gemeinsam mit Partnern und der Gründer-Community hier vor Ort Angebote gestalten, um jungen Gründerteams die Aussichten auf unternehmerischen Erfolg zu maximieren“, sagte Marco Janezic, ebenfalls Geschäftsführer der life science factory sowie Gründer und Investor im Life-Science-Bereich.

Im Anschluss inspirierten drei Keynote Speaker das Publikum mit jeweils dreiminütigen Vorträgen: Uwe Raaz, Mitgründer von Angliolutions, Rafael de Cárdenas, erfolgreicher Entrepreneur aus dem Silicon Valley und ehemaliger CEO von Hotchalk International und Frederike Engelhardt von innoki zu den Themen Motivation, Innovation und Digitalisierung.

Begeistert waren die Gäste von den Möglichkeiten des Dry Lab der life science factory. Neben einem Lasercutter, stehen drei 3D Drucker zur Verfügung, mit denen sich schnell Prototypen fertigen lassen. Bis spät in den Abend haben die Gäste die Räume im modernen Design und einem Mix aus Holz und Metall erkundet und sich ausgetauscht.

Im Rahmen der opening week vom 12. bis 16. Februar finden erste Events statt, zu denen Interessierte herzlich eingeladen sind. Sie können sich beispielsweise am 12. und 13. Februar jeweils von 16 Uhr bis 19 Uhr mit der Nutzung der 3D-Drucker und des Lasercutters vertraut machen, sich beim Start-up Meetup am 13. Februar ab 18 Uhr mit Göttinger Gründerteams in entspannter Atmosphäre austauschen, am 15. Februar ab 16 Uhr in einem einstündigen Fachvortrag erfahren, wie man als  Biotech-Startup seine Chancen auf erfolgreiches Fundraising erhöht oder am 16. Februar zwischen 12 Uhr und 16 Uhr bei einem geführten Rundgang die Fläche erkunden.

Vom 11. Februar an können auf 600 Quadratmetern in der Alten Post (Friedrichstraße 3–4, 37073 Göttingen) Coworking-Plätze, Meetingräume und eine größere Eventfläche gemietet werden. In der Prototyping-Werkstatt der life science factory stehen ein Lasercutter und drei 3D-Drucker zum Arbeiten und Testen zur Verfügung. Die Fläche fördert kreatives und flexibles Arbeiten: Viele Elemente sind beweglich, so dass die Flächen an die Ansprüche der Nutzer angepasst werden können. Dies spiegelt sich auch in den Mietmodellen wieder: Coworking-Plätze und Prototyping-Werkstatt können zu flexiblen und festen Raten gemietet werden.

Regelmäßige Veranstaltungs-, Mentoring- und Workshop-Angebote sind elementarer Bestandteil der Angebote von life science factory und StartRaum. Geboten werden unter anderem Netzwerkevents für Gründer, Fachvorträge zu gründerspezifischen Life-Science- Themen, Innovationskultur und Einweisungen in die Nutzung der Prototyping-Werkstatt. Life science factory und StartRaum werden eng mit lokalen Partnern zusammenarbeiten und die lokale Gründerszene mit einem überregionalen Netzwerk unterstützen. Zum Beispiel werden in der Friedrichstraße das Programm Young Entrepreneurs in Science der Falling Walls Foundation Berlin, ein Netzwerkabend mit dem Start-up e.V. Göttingen stattfinden sowie Kooperationsprogramme der life science factory mit dem Life Science Accelerator Göttingen und JNJ Innovation.