Oldtimer als Firmenwagen

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Text von: redaktion

Der Oldie als Firmenwagen liegt im Trend.

Die Zahl der Unternehmer, Selbständigen und Freiberufler, die Oldtimer betrieblich nutzen, wächst. Sie haben erkannt, dass neben vielen immateriellen Vorteilen auch steuerliche Aspekte für einen Oldtimer als Firmenwagen sprechen. So wird zum Beispiel der pauschal versteuerte geldwerte Vorteil für die private Nutzung eines Dienstwagens (auch als 1-Prozent-Methode bekannt) auf Basis des historischen Listenpreises errechnet – also einem Wert, der bei Oldtimern üblicherweise weit unter dem Kaufpreis liegt. Was für Neu- oder Gebrauchtwagenkäufer ein Ärgernis ist, wird so für den Oldtimerfahrer zum Vorteil.

Ein Mercedes 190 SL Roadster aus den fünfziger Jahren, der heute einen Wert von über 50.000 Euro aufweisen kann, wird hierfür stets mit dem historischen Listenpreis von 8.436 Euro bewertet und nicht mit dem tatsächlichen Kaufpreis. Monatlich wird also statt eines geldwerten Vorteils von 500 Euro für einen ebenso teuren Neu- oder Gebrauchtwagen nur ein Betrag von 84,36 Euro versteuert. Für jeden Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erhöhen sich diese Beträge beim Neuwagen um 15 Euro und beim Oldtimer um 2,53 Euro monatlich.

Nutzen Sie Ihr Traumauto als Firmenwagen und schlagen der Steuer ein Schnippchen.Thorsten Kumpe ist Steuerberater und Partner bei Quattek & Partner Steuerberatungsgesellschaft in Göttingen.