Ohne Information keine Identifikation

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Text von: redaktion

Dass sich das Kräfteverhältnis am Arbeitsmarkt gedreht hat, ist nicht neu. Heute müssen Unternehmen um die Gunst der Bewerber und Mitarbeiter buhlen und eine attraktive Marke werden, Employer Branding heißt dieses Phänomen. Doch wie gelingt es, Mitarbeiter so zu motivieren, dass sie loyal und dem Unternehmen wohlgesonnen sind?

Eine kontinuierliche Informationspolitik kann dabei einen wesentlichen Beitrag leisten. Wenn Mitarbeiter gut informiert sind, fühlen sie sich ernst genommen und wertgeschätzt. Kleinere und mittelständische Unternehmen vertrauen jedoch häufig noch darauf, dass interne Kommunikation ganz en passant abläuft. Schließlich sind die Hierarchien flach, jeder kennt jeden, und man sieht sich täglich. Doch bei interner Kommunikation geht es um mehr als die bloße Informationsübermittlung, ganz abgesehen von den Tücken des Flurfunks.

Der Erfolg von interner Kommunikation beruht auf einem Dreiklang: ,Begründe, warum etwas passiert; erkläre, was passiert, und stelle dar, wie es passiert.‘ Dazu können insbesondere Mitarbeiterzeitschriften beitragen: Sie bieten Raum für Hintergrundinformationen, erläutern Unternehmensziele sowie -strategie und tragen zur Identifikation mit dem Unternehmen bei. Sie erreichen alle Beschäftigten, auch die, die nicht am Bildschirm arbeiten.

Laut TS Emnid halten 94 Prozent der Kommunikationsmanager aus den Top-500-Unternehmen in Deutschland dieses Medium nach wie vor für das wichtigste Instrument der Unternehmenskommunikation – idealerweise als Printversion und als Online- Variante für all diejenigen Mitarbeiter, die sich ausschließlich im ‚Smartphonezeitalter‘ bewegen.