ÖKOPROFIT Göttingen 2011

© Alciro Theodoro da Silva
Text von: redaktion

Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der GWG, stellte im Rahmen der EnergieTage die Initiative ÖKOPROFIT Göttingen 2011 vor - ein Kooperationsprojekt mit Betrieben aus der Region Göttingen zur Durchführung eines betrieblichen kosteneinsparenden Umweltmanagementsystems.

Ziel ist die Auszeichnung der erfolgreichen Betriebe als „ÖKOPROFIT-Betrieb Göttingen“.

Die teilnehmenden Betriebe werden mit kompetenter externer Unterstützung gemeinsam praxisnahe Maßnahmen erarbeiten und umsetzen.

Durch die Umsetzung der Maßnahmen werden Kostensenkungen durch die Reduzierung des Verbrauchs von Energie, Wasser, Betriebsmitteln sowie des Abwasser- und Abfallaufkommens erzielt.

Das Motto lautet: „Geld sparen – Umwelt entlasten“.

Die Initiatoren von ÖKOPROFIT Göttingen 2011 sind die VGH Versicherungen, Stadtwerke Göttingen AG, Sparkasse Göttingen, WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH und die GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH in Kooperation mit der Energieagentur Region Göttingen, der IHK Hannover, Geschäftsstelle Göttingen und Bosk Consult.

Ulf Hasse, Regionaldirektor der VGH Regionaldirektion Göttingen, betonte, dass der Klimaschutz eine immer wichtigere Rolle spiele und sich daher die VGH in Hannover bereits seit zehn Jahren bei ÖKOPROFIT beteilige. Es sei Zeit, dass auch in Göttingen das Bewusstsein für innerbetriebliche energieschonende Maßnahmen wächst.

In einer informativen Präsentation stellte Ute Braun, Beraterin der Arqum GmbH, den Ablauf eines ÖKOPROFIT-Jahres vor. Die Arqum Unternehmensberatungsgesellschaft begleitet und betreut alle beteiligten Unternehmen während der gesamten Projektphase. Diese umfasst neben der individuellen Beratung auch gemeinsame Workshops aller Teilnehmer, u.a. zu den Themen Umweltrecht.

„Lassen Sie’s uns angehen“,

sagte Klaus Hoffmann. Er unterstrich die aktuelle Lage im Bereich der Energieeffizienz anhand deutlicher Zahlen und erläuterte: „Sie können aus Ihrer Büroimmobilie aus den 80er Jahren kein Passivhaus machen, aber Sie können 50 Prozent Energie sparen, und das in 2011.“ Und er betonte, dass auch viele kleine Schritte zu einer enormen Reduktion der Energiekosten führen können.

Auch Oberbürgermeister Wolfgang Meyer freute sich über die Iniative ÖKOPROFIT. Das gemeinsame Klimaschutzprojekt habe schon viele Beteiligte an einen Tisch gebracht. „Ich bin gespannt auf das Echo, bin aber optimistisch“, sagte er.

Das Projekt startet im Januar 2011 und ist für die Dauer von einem Jahr angelegt. Die Kosten variieren je nach Unternehmensgröße zwischen 1.800 und 5.000 Euro.

Interessierte Betriebe können sich direkt bei Klaus Hoffmann per E-Mail melden.