Ökoprofit gestartet

Text von: Claudia Klaft

Insgesamt 15 regionale Unternehmen haben sich entschlossen, an dem Umweltberatungsprogramm Ökoprofit teilzunehmen. Los ging es mit einem gemeinsamen Workshop am 22. Februar 2011.

In acht gemeinsamen Workshops und in vier Beratungsterminen vor Ort erarbeiten die Unternehmen innerhalb eines Jahres alle umweltrelevanten Themen.

Ziel ist die Festlegung und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen für den betrieblichen Umweltschutz, z. B. in den Bereichen Energie, Wasser und Abfall.

Zur Auftaktveranstaltung haben sich die Teilnehmer vorgestellt:

  • ASC Göttingen 1847 e.V., vertreten durch Christian Steinmetz, möchte seine vereinseigenen Sportstätten energetisch verbessern
  • bode Energie und Sicherheitstechnik, deren Hauptgeschäftsfeld die Photovoltaik ist, setzt laut Detlev Pape auf regen Austausch: „Niemand ist so gut, dass er nicht von anderen lernen kann“
  • Einbecker Brauhaus AG, vertreten durch Josef Wiedemann, will im Betriebsablauf Energie-Sparmaßnahmen umsetzen
  • GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen verspricht sich eine bessere Energienutzung vor allem für die Lokhalle und deren geplanten Umbau
  • Hermann GmbH, vertreten durch Michael Zimbal, möchte vor allem den Standort Northeim mit Ökoprofit fitmachen und die gewonnenen Erkenntnisse auch an die anderen Standorte weitergeben
  • Hotel Freizeit In hat bereits viele Maßnahmen zum Ressourcenschutz umgesetzt. Olaf Feuerstein ist aber an weiteren Möglichkeiten interessiert
  • Landkreis Northeim, vertreten durch Manfred Jeschke, kann Erfahrungen weitergeben. So wurde im Landkreis der Energieverbrauch in den letzten 15 Jahren bereits um 50 Prozent reduziert
  • MOD GmbH & Co. KG richtet laut Markus Schäfer das Augenmerk auf die Kosteneinsparung
  • Niedersächsisches Landvolk Göttingen Kreisbauernverband e.V. möchte das eigene Bürogebäude energetisch optimieren
  • Proclean Gebäudedienste GmbH, Florian Dietrich, verspricht sich einen Imagegewinn durch Tipps z.B. zur Lagerung und Entsorgung von Reinigungschemikalien
  • Sparkasse Göttingen, möchte u.a. bei seinen Mitarbeitern das Bewusstsein für Energie-Einsparung schärfen
  • Stadtwerke Göttingen, vertreten durch Klaus Plaisir, sieht – obwohl selbst Energieanbieter – im eigenen Haus Möglichkeiten zur Einsparung und Kostenreduktion
  • VGH Regionaldirektion Göttingen, Ulf Hasse, wünscht sich konkrete Hilfestellung bei der energetischen Gebäudesanierung
  • Wilh. Lambrecht GmbH ist seit 130 Jahren am selben Standort in Göttingen. Laut Achim Molthan sind schon viele Verbesserungsmaßnahmen auf dem Gelände umgesetzt, doch sei immer noch mehr möglich
  • WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen, vertreten durch Detlev Barth, möchte in punkto Energieeffizienz nicht mehr nur motivieren, sondern selbst etwas tun.

Gemeinsam mit Umweltberatern erarbeiten die Unternehmen Lösungen und überprüfen, ob diese wirtschaftlich realisierbar sind. Unterstützt und begleitet wird das Programm von der Firma Arqum GmbH.

Das Projekt, das eine kostengünstige Vorstufe zum Öko-Audit ist, dauert ein Jahr und bietet durch die abschließende Ökoprofit-Auszeichnung auch einen Imagevorteil.

Informationen dazu sind erhältlich bei der GWG, Telefon 0551 547430.