Oberbürgermeister wird durch Stichwahl bestimmt

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Text von: redaktion

Die Göttinger Oberbürgermeisterwahl wird am 24. September durch eine Stichwahl entschieden: noch im Rennen Wolfgang Meyer von der SPD und Daniel Helberg (CDU). Rechtsdezernent Meyer gewann den ersten Wahlgang am 10. September deutlich mit 41,3 Prozent und gilt damit als Favorit auf das höchste

Die Göttinger Oberbürgermeisterwahl wird am 24. September durch eine Stichwahl entschieden: noch im Rennen Wolfgang Meyer von der SPD und Daniel Helberg (CDU). Rechtsdezernent Meyer gewann den ersten Wahlgang am 10. September deutlich mit 41,3 Prozent und gilt damit als Favorit auf das höchste Amt in der Stadt. Kontrahent Helberg erzielte nur 25,8 Prozent, gibt sich aber keineswegs geschlagen. „Abgerechnet wird am Ende!“ Einen Achtungserfolg konnte Stefan Wenzel von den Grünen mit 19,9 Prozent erzielen. Der parteilose Christian Bebek holte 7,7 Prozent für die FDP, Sabine Lösing (Linke) 3,9 Prozent und Einzelkandidat Jan Rindfleisch 1,4 Prozent.Stärkste Partei in der Stadt bleibt nach der Kommunalwahl 2006 die SPD, die 34,8 Prozent der Stimmen erzielt hat (-1,3%). Die CDU erreicht 28,2 Prozent (-2,4%), die Grünen steigern sich auf 20,9 Prozent (+4%), und die FDP bleibt stabil mit 8,8 Prozent (-0,1%). Die „Göttinger Linke“ erreicht bei ihrer ersten Wahl 6,8 Prozent.

Im Göttinger Kreistag ist die SPD mit 38,4 Prozent der Stimmen und 25 Sitzen die stärkste Fraktion, die CDU verlor ein Prozent der Stimmen und damit zwei Sitze (jetzt: 24 Sitze). Die Grünen bleiben trotz eines Stimmengewinns von knapp zwei Prozent bei acht Sitzen. Die FDP erringt trotz eines Stimmengewinns von fast 3 Prozent wie bei der vorigen Wahl vier Mandate. Die Linkspartei bekommt zwei Sitze und erhält damit Fraktionsstatus. Neu im Kreistag ist die Wählergemeinschaft Landkreis Göttingen (WLG) mit einem Sitz.