Oberbürgermeister überreicht KMU-Förderbescheide

Text von: redaktion

Die GWG unterstützt auch in diesem Jahr Investitionen zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen in Göttingen.

Die GWG unterstützt auch in diesem Jahr Investitionen zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen in Göttingen.

So konnte sie jetzt sechs Unternehmen einen Förderzuschuss von insgesamt rund 305.000 Euro bewilligen. Die geförderten Unternehmen investieren insgesamt 2,1 Millionen Euro und schaffen damit 14 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Fördergrundlage ist das KMU-Förderprogramm der Stadt Göttingen für kleine und mittlere Unternehmen. Der Zuschuss wird anteilig jeweils zur Hälfte von der Stadt Göttingen und aus Mitteln des EFRE-Fonds der EU finanziert und ist nicht rückzahlbar.

Im Rahmen eines presseöffentlichen Übergabetermins überreicht Oberbürgermeister Meyer die Förderbescheide an die Unternehmen. Folgende Investitionsmaßnahmen werden gefördert.

Zum Einen die JC Eventtechnik GmbH von Jacek Krawczyk mit einem Zuschuss von 37.500 Euro. Die GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen für Veranstaltungstechnik mit zunächst zwei Arbeitsplätzen in Grone.

Des Weiteren wird die Xtentio GmbH von Thomas Lucas-Nülle mit einem Zuschuss von 29.370 Euro gefördert. Bevorstehend sind eine Betriebsverlagerung in den kürzlich eröffneten Neubau ‚Am Leinebogen‘, sowie eine Betriebserweiterung von 11 auf 14 Mitarbeiter.

Ein weiterer Zuschuss von 37.250 Euro ging an das IGR Institut für Glas- und Rohstofftechnologie von Dirk Diederich, welcher durch seine Mitarbeiterin Rösler-Feichner vertreten wird. Eine Betriebserweiterung von 6,6 auf 8,3 Mitarbeiter steht bevor.

Die Firma Variobau Uphues von Lars Uphues erhält einen Zuschuss von 71.875 Euro. Vorgenommen wird eine Betriebsverlagerung von Dransfeld nach Göttingen (Siekhöhe) und ein Neubauvorhaben mit Erweiterung von 24 auf 27 Mitarbeitern.

Das 2007 gegründete Bauunternehmen mit ursprünglich zwei Angestellten hat sich stetig weiterentwickelt und beschäftigt inzwischen knapp 24 Mitarbeiter. Der bisher angemietete Standort in Dransfeld bietet keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr.

Das Neubauvorhaben schafft Voraussetzungen für optimierte Betriebsabläufe und trägt zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bei.

Ein Zuschuss von 54.293 Euro ging an Optimed Training Göttingen von Andrea Diedrich. Die Pläne sind eine Betriebsverlagerung, sowie eine Erweiterung von 5,8 auf 7,3 Mitarbeiter.

Das Unternehmen (zuvor über 10 Jahren am Markt als Franchisenehmerin von Kieser-Training) sieht am bisher angemieteten Standort keine Möglichkeiten sein Geschäftsfeld sowie sein Arbeitsplatzangebot weiter auszubauen und langfristig zu sichern.

Mit einem Neubauvorhaben am Maschmühlenweg sollen Voraussetzungen geschaffen werden zur Senkung der Betriebskosten und zur besseren Erreichbarkeit für die Kundenzielgruppe von ‚Optimed Training‘.

Die Cohn Spiralfeder- und Gerätebau GmbH von Jochen Funke erhielt einen Zuschuss von 60.000 Euro. Vorgenommen wird eine Betriebserweiterung von 18 auf 20 Mitarbeiter.

Der Zulieferbetrieb für feinmechanische Werkzeugteile hat sich stetig weiterentwickelt. Die nach einer Vorförderung im Jahr 2010 weiter anhaltende Umsatzentwicklung erfordert nunmehr Investitionen in den Ausbau der Auftrags- und Produktionsverwaltung. Das darauf ausgerichtete Vorhaben ist geeignet, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zukunftsorientiert auszubauen.

Insgesamt war es der GWG möglich, seit 2008 mit dem KMU-Förderprogramm der Stadt Göttingen bisher insgesamt 55 Investitionsmaßnahmen zur Schaffung neuer zusätzlicher Arbeitsplätze mit einem Zuschuss von insgesamt eineinhalb Millionen Euro zu unterstützen.

In der Summe sind mit allen geförderten Maßnahmen in Göttingen 180 zusätzliche neue Arbeit- und Ausbildungsplätze entstanden. 14 Millionen Euro haben die Unternehmen als Investitionssumme in die Hand genommen.

Die Förderperiode für dieses Instrument läuft noch bis zum Jahresende 2013. Restliche Fördermittel für dieses Jahr stehen noch zur Verfügung. Wichtig ist allerdings, dass die Förderanträge vor Beginn der Investitionsmaßnahme bei der GWG gestellt werden.