Oberbürgermeister besucht Dirk Weitemeyer GmbH

© Dirk Weitemeyer GmbH
Text von: Redaktion

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) besuchte am 6. März 2012 die Dirk Weitemeyer GmbH. Mit Claudia Leuner-Haverich, Büro für Wirtschaft und Wissenschaft, informierte er sich über die aktuellen Themen des Bürokommunikations- und IT-Dienstleisters.

So ist der Fachkräftemangel in der IT-Branche ist für Weitemeyer ein wichtiges Thema. „Durch die Hochschulen gibt es gerade in Göttingen ausgesprochen viel Know-how“, so Weitemeyer. „Nur leider wissen die gut ausgebildeten Kräfte oft nicht, dass unsere Region auch viele interessante Unternehmen und Jobs zu bieten hat.“ Diesem Missstand wolle er, gemeinsam mit dem IT InnovationsClusters Göttingen/Südniedersachsen mit einer IT-Jobbörse entgegen wirken. Claudia Leuner-Haverich schlug zur UNterstützung eine engere Zusammenarbeit zwischen Professoren und der regionalen Wirtschaft vor.

Als einen weiteren Knackpunkt in Sachen Fachkräftemangel identifizierte Thomas Rößler, Vertriebs- und Serviceleiter bei der Dirk Weitemeyer GmbH, die teilweise konfuse Situation an den vier Berufsbildenden Schulen in der Region. „Weil jede BBS alle Ausbildungsberufe anbieten will, macht es keine richtig“, monierte er. „Aufgrund der geringen Schülerzahl in den einzelnen Ausbildungsgängen, werden Klassen zusammengelegt, die nicht zusammengehören. Darum schicken wir unsere Azubis teilweise sogar nach Hannover zur Schule.“ Laut Oberbürgermeister Meyer haben die IHK Göttingen und die Kreishandwerkerschaft bereits einen Vorschlag zur Weiterentwicklung der Berufsschulen in der Region erarbeitet.

Der Oberbürgermeister staunte zum Abschluss noch über die technischen Innovationen, wie die nahezu papierlose Unternehmensverwaltung oder das kabellose Drucken. „Ich erinnere mich noch daran, als während meiner Zeit am Amtsgericht das erste Faxgerät angeschafft wurde, was damals eine Sensation war“, scherzt er. „Es gab sogar einen Faxbeauftragten.“