Notaufnahme der UMG wird modernisiert

© Alciro Theodoro da Silva
Text von: redaktion

Die Anmeldung und Wartezone für Notfallpatienten an der Universitätsmedizinn Göttingen (UMG) bleiben am bisherigen Standort. Die Notaufnahme-Station für nicht-chirurgische Notfall-Patienten zieht vorübergehend in Räume auf der gleichen Ebene um.

Für die Patienten ändert sich dadurch grundsätzlich nichts. Die gesamte klinische Notfallversorgung der UMG steht unverändert rund um die Uhr als Anlaufstelle bereit.

Für die Dauer der Sanierungs- und Umbauarbeiten zieht die Station der interdisziplinären Notaufnahme mit ihren Untersuchungs- und Behandlungsräumen vorübergehend um. Die Ersatzräume für Untersuchung und Behandlung befinden sich auf derselben Ebene (Ebene 01).

„Durch zusätzliche bauliche Veränderungen in den Untersuchungs- und Behandlungsräumen bekommen wir künftig ideale Bedingungen, um die optimale Versorgung von Notfall-Patienten in der interdisziplinären Notaufnahme der UMG weiter zu verbessern“, sagt Sabine Blaschke, leitende Oberärztin der interdisziplinären Notaufnahme.

Von den baulichen Veränderungen profitieren Notfall-Patienten, Ärzte und Pflegepersonal gleichermaßen. „Die Überwachung von Notfall-Patienten wird für Ärzte und Pflegepersonal wesentlich erleichtert. Neue Glaswände erlauben künftig einen besseren Überblick über die Behandlungsräume. Die Arbeitsbedingungen für das Personal verbessern sich dadurch entscheidend“, so Blaschke.

Im Januar 2011 soll die interdisziplinäre Notaufnahmestation wieder in ihre modernisierten Räumlichkeiten zurückziehen. Die Grundinstandsetzung der Notaufnahme kostet 900.000 Euro.

„Die Modernisierung der Notfallaufnahme können wir dank der Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung vornehmen. Davon profitieren jetzt direkt die Patienten an der UMG. Ich freue mich, dass wir dadurch die Versorgungsqualität an der UMG weiter steigern können“, sagt Barbara Schulte, Vorstand Wirtschaftsführung und Administration.