Norddeutsches Nadelholz im Aufwind

© Niedersächsische Landesforsten
Text von: redaktion

Bei der wieder von den Niedersächsischen Landesforsten organisierten Norddeutschen Nadelwertholzsubmission Oerrel konnten die präsentierten Hauptholzarten Douglasie, Lärche und Kiefer teilweise deutlich im Preis zulegen.

Auf den beiden Lagerplätzen Oerrel (NFA Oerrel) und Himmelsleiter (NFA Münden) wurde hochwertiges Nadelholz aus den Wäldern der Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern angeboten. Neben den jeweiligen Landesforstbetrieben waren wieder zahlreiche Anbieter aus dem Kommunal-, Genossenschafts- und Privatwald beteiligt. Zusätzlich hatte die Niederländische Staatsforstverwaltung rund 60 Fm Douglasienwertholz in Oerrel präsentiert.

Die Angebotsmenge fiel mit 2.077 Fm um circa 14 Prozent höher aus als im Vorjahr (1.816 Fm), speziell das Douglasienangebot war mit 994 Fm mehr als doppelt so hoch als 2014. Außerdem wurden 551 Fm Lärche, 514 Fm Kiefer und 18 Fm Fichte angeboten.

Es beteiligten sich 14 Kunden aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland und gaben insgesamt 1.368 Gebote auf die 554 präsentierten Lose ab. Elf Bieter haben einen Zuschlag erhalten. Lediglich 24 Fm blieben unbeboten bzw. wurden nicht zugeschlagen, somit wechselten 99 Prozent der Submissionsmasse den Besitzer.

Aus Sicht der Anbieter sind zwei erfreuliche Entwicklungen zu beobachten: Bei der Douglasie ist trotz Verdoppelung der Angebotsmenge der Durchschnittserlös nochmals geringfügig gestiegen und bei den Holzarten Lärche und Kiefer wurde der Preisrückgang des Vorjahres ausgeglichen und der Durchschnittserlös liegt wieder im langjährigen Mittel.

Der teuerste Einzelstamm der Submission ist wie im Vorjahr eine Lärche aus dem Niedersächsischen Forstamt Reinhausen mit einem Volumen von 4,76 Fm, die für insgesamt 1.942 Euro von einem Furnierwerk ersteigert wurde.