Niederländer informierten sich über Osterode am Harz

© SüdniedersachsenStiftung/Jentsch
Text von: redaktion

Am 5. April konnte Osterodes Wirtschaftsförderer Karl-Heinz Löwe eine Gruppe von 25 Niederländern in der Sösestadt begrüßen. Sie hatten sich auf der Auswanderungsmesse in Utrecht für das Leben und Arbeiten in der Region Südniedersachsen interessiert.

Löwe informierte sie auf einer Rundfahrt über die ansässigen Unternehmen ebenso wie über den Immobilien- und Wohnungsmarkt, gab aber auch einen kurzen Abriss vor allem der industriellen Geschichte und erläuterte den Wohn- und Freizeitwert.

Von der Schachtrupp-Villa, die allein schon auf die Industriegeschichte hinweist, ging es über das Gewerbegebiet Gipsmühlen-/Schlachthofweg zum Gewerbepark Westharz. Durch die Wohngebiete Siechenfeld und Am Breiten Busch führte der Weg in die Stadt und anschließend in das Gewerbegebiet Leege mit den dort ansässigen Unternehmen und dem Berufsschulzentrum. Da Osterode nicht nur mit attraktiven Arbeitgebern, sondern gerade auch mit den in der Stadt und dem Umland vorhandenen Freizeitmöglichkeiten punkten kann, nahm auch dieser Bereich einen wesentlichen Teil der Informationen ein. Die Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten stießen auf großes Interesse bei den Gästen. Sie zeigten sich positiv beeindruckt. Es stellte sich heraus, dass interessante Jobs, hoher Freizeitwert und günstige Möglichkeiten, ein Haus zu kaufen oder eine Wohnung zu mieten, bei ihnen wichtige Kriterien sind, wenn es um den Umzug nach Deutschland geht. Am Samstagabend stehen Informationen der Bundesagentur für Arbeit und der Kommunalvertreter sowie vertiefende Gespräche auf dem Programm.

„Niederländer haben nicht nur als Urlaubsziel Interesse am Harz, viele Immobilien in der Region, auch in Osterode, sind von ihnen in den letzten Jahren schon gekauft worden. Da liegt es nahe, sie als gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen“, erläutert Löwe die Motivation der Stadt. Osterode hatte sich mit neun weiteren Städten und Gemeinden sowie dem Landkreis Northeim und der Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG) unter der Federführung der SüdniedersachsenStiftung erstmals an der „Emigratiebeurs“ in Utrecht (NL) beteiligt. Sie sieht dies als Service für die Unternehmen an, die auch auf Fachkräfte aus dem Ausland setzen.

Der Besuch in Osterode war Teil der ‚Immigration Days‘, die die SüdniedersachsenStiftung vom 4. bis 6. April für die Auswanderungsinteressenten organisiert hat. Alle Gäste haben durch einen maßgeblichen Anteil an den Kosten ihr tatsächliches Interesse deutlich gemacht – zudem war das Programm dicht gedrängt, aber sehr informativ. Schwerpunkt der Immigration Days war dieses Jahr der Landkreis Northeim.