Neues Organisationsmodell

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Text von: redaktion

Die regionale Zusammenarbeit im niedersächsischen Kernraum ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Auf der Sitzung des Vorstandes der Metropolregion Hannover - Braunschweig - Göttingen in Braunschweig wurden jetzt die Grundzüge der Neuorganisation beschlossen.

Die Oberbürgermeister der namensgebenden Städte, Stephan Weil (Hannover), Gert Hoffmann (Braunschweig) und Wolfgang Meyer (Göttingen), teilten mit, dass die seit 2005 existierende Verbindung von Kommunen und wissenschaftlichen Einrichtungen sich mit Beginn des nächsten Jahres als GmbH formieren werde. Im Aufsichtsratsvorsitz wollen sich die beiden Spitzen der größten niedersächsischen Städte im Zwei-Jahres-Rhythmus ablösen.

Auf der Sitzung des Vorstandes der Metropolregion herrschte große Einigkeit über die Notwendigkeit, die Arbeit der Metropolregion künftig mit mehr Intensität und größerem finanziellen Einsatz zu betreiben. Als wichtigste Aufgabe der Neuorganisation bezeichneten die drei Oberbürgermeister die Einbeziehung der Wirtschaft. Auch das Land Niedersachsen soll in der künftigen Metropolregion-Gesellschaft vertreten sein.

Die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen ist eine von elf Metropolregionen in Deutschland und hat sich in den vergangenen zwei Jahren mit Projekten im Bereich der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie mit Mobilitäts- und Klimaschutzfragen im Gebiet der Metropolregion beschäftigt. Ein neuer Schwerpunkt der Kooperation soll künftig im kulturellen Bereich entwickelt werden.

Der Vorstand hatte im Juli eine neue Geschäftsführung berufen. Die Metropolregion wird von drei Personen aus den namensgebenden Städten dieses Kooperationsverbundes geführt. Matthias Bode ist Leitender Baudirektor der Stadt Braunschweig, Claudia Leuner–Haverich leitet das Referats des Oberbürgermeisters, Göttingen und Raimund Nowak leitet die Grundsatzabteilung beim Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. Der bisherige Geschäftsführer Dr. Reinhard Martinsen war im März in den Ruhestand getreten.