Neues Bewegungsbecken im Badeparadies Eiswiese

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Text von: Marisa Müller, redaktion

Mit der Einweihung des 1,6 Millionen teuren Bewegungsbades im Badeparadies Eiswiese am 15. Juli ist das Großprojekt nun abgeschlossen. Göttingen verfügt ab sofort über ein modernes Bewegungsbecken, in dem von Therapiegruppen über Babyschwimmkurse bis hin zu Wassergymnastik wöchentlich über 700 Besucher untergebracht werden können.

Wolfgang Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Göttingen und Aufsichtsrat der Göttinger Sport und Freizeit GmbH & Co. KG, erklärte: „Wir haben in der Stadt viele Nutzer, die auf ein solches Bad angewiesen sind. Wer werden das neue Bewegungsbad kostendeckend betreiben können und so einen wichtigen Schritt in eine moderne Zukunft gehen.“

1,6 Millionen Euro wurden investiert, um das alte Bewegungsbad im städtischen Seniorenzentrum Göttingen Mitte schließen zu können. Die Einrichtung sei veraltet, hätte dringend saniert werden müssen – ein Neubau war die wirtschaftlich sinnvollere Entscheidung, so Stadträtin Dagmar Schlapeit-Beck.

Das neue Bad ist ein Teil des Badeparadieses Eiswiese; die letzte verfügbare Fläche ist nun bebaut. Der neue Hubboden kann bis zu 1,60 Meter gesenkt werden. Des Weiteren bieten die Räumlichkeiten mit rund 90 Quadratmetern einen Platz für Badespaß und Therapiezwecke ohne großes Publikum. Die Wassertemperatur kann bei Bedarf auf 32 Grad angepasst werden. Außerdem wurde ein zusätzlicher Umkleideraum behindertengerecht gestaltet.

An Stelle des alten Bades wird im Seniorenzentrum nun eine Pflegeoase für Demenzkranke eingerichtet. Dieses Vorhaben orientiert sich am aktuellen Bedarf und werde die Pflegesituation deutlich verbessern, so Schlapeit-Beck.

Ein fließender Übergang ist geplant. Bereits in den nächsten Tagen werde der Betrieb im Bewegungsbecken Eiswiese aufgenommen, so Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH; das alte Bad wird Spätsommer 2014 geschlossen.