Neues Basketballzentrum in Göttingen auf der Zielgeraden

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Text von: Kristin Stelling

Der Bau des neuen Basketball-Zentrums direkt neben der Sparkassen-Arena in Göttingen geht in großen Schritten der Fertigstellung entgegen. Anfang November 2016 wurde bereits Richtfest gefeiert, und wenn alles nach Plan läuft, soll das Zentrum Ende Januar 2017 Bezugsfertig sein. BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen und GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey führten Interessierte am 7. Dezember über die Baustelle.

„Wir sind gut im Zeitplan, die Zusammenarbeit mit der GöSF hat gut funktioniert“, sagte Meinertshagen während der Baustellenbegehung. „Dieser Bau ist ein Riesenschritt in der Entwicklung der sportmedizinischen Betreuung“.

Die BG Göttingen, beziehungsweise die Pro Basketball Göttingen GmbH wird Hauptmieter des Zentrums, das Eigentum der GöSF bleibt. Nach Erteilung der Baugenehmigung im Mai startete das zuständige Bauunternehmen Pellikaan sofort mit den Baumaßnahmen. Der Komplex wird zwei Felder mit BBL-Standard haben. Daneben ist das Projekt ein großer Gewinn für alle Göttinger Sportler, da nun viele Teams in den neuen Hallen trainieren werden und in den anderen dann wieder Hallenzeiten frei werden.

Neben der Zweifeldhalle gibt es viele Extras im Zentrum, sodass es den Spielern an nichts mangeln wird. Vor dem Training werden erstmal alle Spieler getaped, um Verletzungen vorzubeugen. Während des Trainings auf dem Parkettfußboden nach Wettkampfstandard und bei wärmeeffizienter Deckenheizung haben alle Spieler die Möglichkeit, sich so gut wie möglich auf die Wettkämpfe vorzubereiten.

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Danach besteht für alle die Option, sich in diversen Behandlungsräumen des „Sportzentrum Rainer Junge“ individuell versorgen zu lassen. Insgesamt ist für die sportmedizinische Versorgung 600 Quadratmeter Fläche vorgesehen. Außerdem gibt es eine Sauna, einen Kraftraum, Aufenthaltsräume für die Spieler, einen Loungebereich, Raum für die Geschäftsstelle, einzelne Büros für die wichtigsten Mitarbeiter und natürlich Umkleideräume und Duschen. Alles wird gut ausgestattet und technisch auf dem neuesten Stand sein. Als Schmankerl kann man den Videoraum in Kinoatmosphäre bezeichnen.

Der Bau des Komplexes direkt neben der Sparkassen-Arena ist natürlich ein baumaßnahmliches Filetstück. Durch die gute Vor- und Nachbereitung, mit genug Zeit zum Aufwärmen und individuelle Beratung, ist auch mit selteneren verletzungsbedingten Ausfällen zu rechnen. Sowohl die Profis- als auch die Jugendmannschaften können sich hier gemeinsam auf ihre (zukünftigen) Karrieren vorbereiten.