Neuer Glanz für Gothaer Haus

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Text von: redaktion

Vertreter des Eigentümers und Stadtbaurat Thomas Dienberg haben am 9. Mai 2011 vor Ort Pläne vorgestellt, mit denen das ehemalige Gothaer Haus in der Weender Str. 80 mit umfangreichen baulichen Maßnahmen zu einem attraktiven gemischt genutzten Objekt mit Schwerpunkt Einzelhandel für Göttingens Bürger aufgewertet werden soll.

Der Eigentümer und die Stadt Göttingen haben gemeinsam für die Gestaltung der Fassade einen Wettbewerb durchgeführt. Drei renommierte Architekturbüros waren aufgefordert, Ideen zur Gestaltung der Fassade und zum Raumkonzept zu entwickeln.

Die Jury entschied sich für einen Entwurf des Architektur- und Städtebaubüros nps tchoban voss aus Dresden, der nun abhängig vom Vermietungserfolg möglichst bald umgesetzt werden soll.

Mit der Vermietung wurde die Firma Lührmann sowie das Göttinger Maklerbüro Larsen-Frels beauftragt.

Stadtbaurat Herr Dienberg sagte: „Ich begrüße die Sanierung des Gothaer Hauses. Durch die Sanierung der zur Fußgängerzone gewandten Gebäudeseite gelingt eine stadträumliche Aufwertung des nördlichen Eintritts in die Innenstadt.“

Johannes Nöldeke erklärte für den Eigentümervertreter ATOS Asset Management: „Der Eigentümer möchte das Objekt zu einem starken Anziehungspunkt im nördlichen Teil der Innenstadt entwickeln und einen Beitrag für die Aufwertung dieses Bereiches leisten.“

Zu diesem Zweck sollen die vorhandenen Fassadenwaschbetonplatten und die braunen Schiebefenster aus den 70er Jahren rückgebaut werden.

Für den Einzelhandel im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss wird eine vollflächige verglaste Fassade realisiert.

Ab dem zweiten Obergeschoss ist eine Fassade aus weißem Putz mit großzügigen Glasflächen vorgesehen, die eine optimale Belichtung der Räume ermöglichen.

Architekt Jörg Rudloff vom Architekturbüro nps tchoban voss erläuterte: „Wir haben uns für eine helle und freundliche Fassadengestaltung entscheiden, die Akzente setzt und das Göttinger Stadtbild bereichern wird.“

Für den Bereich hinter dem Bestandsgebäude, der jetzt als Parkplatz genutzt wird, plant der Eigentümer gemeinsam mit der Stadt die planungsrechtlichen Grundlagen für einen Neubau zu schaffen.

Die klaffende Baulücke im Bereich der Jüdenstraße könnte so geschlossen werden. Pläne dazu werden zur Zeit erarbeitet und nach Abschluss vorgestellt.