Neuer Geschäftsführer beim Göttinger Symphonie Orchester

© Göttinger Symphonie Orchester
Text von: redaktion

Der Wiener Orchestermanager und Violinist Christian Tachezi wird am ersten Februar 2011 neuer Geschäftsführer des Göttinger Symphonie Orchesters. Der 40-jährige Österreicher will sich unter anderem dafür einsetzen, national wie international neue Akzente zu setzen.

Der Wiener Orchestermanager und Geiger Christian Tachezi wird zum 1. Februar 2011 das Amt des Geschäftsführers übernehmen und tritt damit die Nachfolge von Ulfert Woydt an.

Wie der Vorsitzende des Trägervereins, Rainer Kallmann, betonte, konnte Tachezi insbesondere durch seine zweifache Qualifikation gegenüber seinen zahlreichen Mitbewerbern punkten.

Als Violinist kenne er die Sorgen und Nöte der Musiker. Zugleich habe er unter anderem durch die geschäftliche Leitung des „Concentus Musicus Wien“ wertvolle Erfahrungen in der ökonomischen Orchesterleitung sammeln können und verfüge über hervorragende Kontakte zu anderen Ensembles, Künstlern und Veranstaltern.

Teamwork, verstärkte überregionale Präsenz und finanzielle Sicherheit – Tachezi hat sich hohe Ziele gesetzt, denen er gemeinsam mit Musikern und Orchesterverwaltung „gelassen und mutig entgegengehen“ möchte. Schließlich habe das Orchester durch seinen Chefdirigenten Christoph-Mathias Mueller ein künstlerisches Niveau erreicht, auf dem das Orchester international bestehen könne.

„Wir können und müssen uns zeigen“, so der 40-Jährige. So soll die hohe Qualität des einzigen niedersächsischen Symphonieorchesters, das nicht an eine Bühne gebunden ist, zukünftig wesentlich stärker überregional und auch international präsentiert werden.

Dazu müssten bezüglich der Auswahl der Engagements sicherlich neue Linien entwickelt und Prioritäten gesetzt werden. Zugleich müsse weiterhin der Spagat zwischen Schulauftritten in der Region und hochkarätigen Konzerten geleistet werden. Schließlich sei die bestehende Kinder- und Jugendarbeit eine unerlässliche Investition in die Zukunft.