Neuer Direktor

Text von: Redaktion

Christoph Herrmann-Lingen ist neuer Direktor der Abteilung Psychomatische Medizin und Psychotherapie an der UMG. Psychosomatische Medizin hilft bei Krebs und Herzinfarkt.

Christoph Herrmann-Lingen, Facharzt für Innere Medizin und für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Experte für Psycho-Kardiologie, ist neuer Direktor der Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Zentrum Psychosoziale Medizin an der Universitätsmedizin Göttingen.

Herrmann-Lingen übernahm die Leitung der Göttinger Abteilung in der Nachfolge von Ulrich Rüger. Dieser ist Ende August 2007 nach 21-jähriger Amtszeit als Direktor der Abteilung in den Ruhestand gegangen.

Christoph Herrmann-Lingen, 1958 in Unna/Westfalen geboren, hat in Berlin und Göttingen Humanmedizin studiert. 1990 wurde er in Göttingen promoviert und erlangte 1993 die Facharztanerkennung für Innere Medizin. Von 1994 bis 2005 war Herrmann-Lingen weiter am Universitätsklinikum Göttingen unter anderem als Oberarzt in der Abteilung (damals: Abt. Psychosomatik und Psychotherapie) tätig, deren Leitung er nun übernommen hat. 1997 erwarb er die Zusatzqualifikation für „Psychotherapie“. Ein Jahr später habilitierte er sich für „Psychosomatische Medizin und Psychotherapie“ und wurde weitere zwei Jahre später Facharzt für Psycho-therapeutische Medizin. Im Oktober 2004 nahm er den Ruf auf die damals deutschlandweit einzigartige Göttinger Professur für Psychokardiologie an. Zum Mai 2005 ging Herrmann-Lingen an das Klinikum der Philipps-Universität Marburg und war dort bis zu seiner Berufung nach Göttingen Professor und Leiter der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. „Vielen körperlich kranken Menschen mit Herzerkrankungen oder Krebs kann die psychosomatische Medizin zusätzlich helfen. Denn sehr oft sind die Erkrankungen des Körpers mit psycho-sozialen Risikofaktoren verbunden oder die körperliche Erkrankung führt zu Angst und Depression“, erklärt Herrmann-Lingen.