Neuer Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Text von: redaktion

Professor Michael Ghadimi tritt die Nachfolge von Professor Heinz Becker an und hat zum 1. April 2012 die Leitung der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Universitätsmedizin Göttingen übernommen.

Die bisherigen Schwerpunkte der Chirurgischen Universitätsklinik und von Professor Ghadimi werden weiter umgesetzt. Sie liegen in der onkologischen Chirurgie, der Chirurgie der Bauchspeicheldrüse und des Mastdarms, der Leberchirurgie, der endokrinen und minimal-invasiven Chirurgie.

Als weitere neue Schwerpunkte seiner Klinik nennt Professor Ghadimi die minimal-invasive Refluxchirurgie und die Adipositas-Chirurgie. „Die Chirurgische Universitätsklinik wird das gesamte Spektrum der Allgemein- und Viszeralchirurgie vertreten. Wir umfassen die allgemeine Versorgung der Bevölkerung und stellen auch die Notfallversorgung sicher“, sagt er und betont: „Chirurgische Therapie muss von einem Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Chirurgen getragen sein. Das wollen wir mit einer Chirurgie auf höchstem Niveau bei einer Minimierung möglicher Komplikationen und mit einem hohen Maß an Qualitätssicherung erreichen. Auch für uns gilt: Der Patient soll sich im Mittelpunkt unserer Arbeit sehen.“

Die Forschungsschwerpunkte der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sieht Ghadimi in der translationalen Krebsforschung, also an der Schnittstelle von vorklinischer Forschung hin zur Anwendung am Patientenbett: „Damit wollen wir sicher stellen, dass unsere Patienten von den neuesten Forschungsergebnissen einen Gewinn haben. Ziel ist es, das onkologische Langzeitergebnis unserer Patienten deutlich zu verbessern.“

In der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sieht Ghadimi die chirurgische Klinik als Dienstleister. Er bietet dazu eine sofortige 24-Stunden-Erreichbarkeit von qualifizierten Chirurgen an: „So können die niedergelassenen Kollegen sicher sein, dass ihre Patienten in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie umfassend und nach neuestem Stand behandelt werden.“