Neue Wege in der Forschungsförderung

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Text von: redaktion

In unmittelbarer Nähe zur Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und dem Göttinger Technologie- und Gründerzentrum götec wird das Gebäude des Fraunhofer Anwendungszentrums für Plasma und Photonik - APP durch die GWG mbH errichtet.

Das Büro- und Laborgebäude wird eine Fläche von 1.500 qm auf drei Stockwerken vorweisen.

Das Ziel dieser angewandten Forschung ist es, Wissenschaft und Forschung für innovative Produkte und Anwendungen zu nutzen. Dabei soll das am Markt orientierte und vorhandene Grundlagenwissen kurzfristig in praxistaugliche Lösungen umgesetzt werden.

Dieser Praxisbezug bietet ideale Voraussetzungen für anwendungsorientierte Spitzenforschung.

Hier ziehen Studierende wie Lehrende ihren Nutzen; die Wissenschaftler an den Fachhochschulen erhalten über die Verbindung mit der Fraunhofer-Gesellschaft einen direkten Zugang zu bundesweiten Netzwerken.

Besonders kleine und mittlere Unternehmen, die nicht selbst über eine Forschungsabteilung verfügen, werden zukünftig profitieren. Die GWG errichtet das Gebäude für das Anwendungszentrum APP in enger Abstimmung mit seinem Nutzer.

„Damit entsteht ein nachhaltiger Baustein für die industrienahe Forschungslandschaft. Für die regionalen Unternehmen werden Vorteile mit Blick auf Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit generiert“, so GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe.

Wolfgang Viöl, Vizepräsident der HAWK, wird das Anwendungszentrum für Plasma und Photonik leiten.

„Mit der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Anwendungszentrum APP kommt eine Einrichtung nach Göttingen, die eine große Erfahrung besitzt und deren Forschung sehr auf die Wirtschaft ausgerichtet ist“, erläutert Viöl.

„Das Fundament muss stimmen, nicht nur in baulicher, sondern auch in menschlicher Hinsicht. Ohne vertrauensvollen, offenen und ehrlichen Umgang funktioniert keine Baustelle bzw. keine Zusammenarbeit. Dies ist seit über 7 Jahren zwischen der GWG und Goldbeck vorbildlich der Fall“, freut sich Steffen zur Linde, Verkaufsleiter bei der Goldbeck West GmbH, über die Zusammenarbeit.

Die Stadt Göttingen hat der GWG die Fläche als Sacheinlage übertragen. Die GWG ist Eigentümerin und Bauherrin. Die Kosten des gesamten Projekts betragen 3,75 Millionen Euro.

Die Bauarbeiten werden im Frühjahr 2014 abgeschlossen sein. Durch diese Maßnahme werden 40 neue Arbeitsplätze geschaffen.