Neue Räume

© EKW
Text von: redaktion

Die Innere Medizin im Evangelischen Krankenhaus Göttingen- Weende ist umgezogen. Nach zwei Jahren Bauzeit konnten die beiden Stationen der Inneren Medizin vor Kurzem von Haus 1 in das komplett sanierte Haus 2 einziehen.

Im Haus 2 waren bis 2005 Stationen der Urologie und der Chirurgie untergebracht, heute befinden sich dort im Erdgeschoss die Zentrale Notaufnahme (ZNA) und eine Einheit für ambulantes Operieren mit zwei OP-Sälen.

Die erste und zweite Etage wurden in über zweijähriger Bauzeit komplett entkernt und saniert. Nur die tragenden Innen- und Außenwände blieben stehen.

Jetzt gibt es im Haus 2 für die Innere Medizin nur noch 2- und 3-Bett-Zimmer. Beide Stationen der Inneren Medizin haben zusammen 63 Betten. In jedem Patientenzimmer befindet sich eine eigene Nasszelle. Weiterhin steht für jeden Patienten ein kostenfreier Fernseher am Bett zur Verfügung, so wie auf Wunsch ein kostenfreier Internet-Zugang.

Für die Farbgebung auf den Stationen wurde von einem renommierten Farbdesigner eigens ein Farbkonzept entworfen. Der Platz für die Patienten hat sich mit dem Umzug fast verdoppelt. Auch der Name hat sich geändert: Aus Station 1.1 ist die 2.1 geworden. Die ehemalige Station 1.2 heißt jetzt 2.2.

In unmittelbarer Nähe entstand zeitgleich mit der Sanierung von Haus 2 ein komplett neuer Anbau, in dem seit Kurzem die Funktionsdiagnostik der Inneren Medizin untergebracht ist. Weiterhin befinden sich dort zwei neue Operationssäle, ein Aufwachraum des OP-Bereiches und der Chefarztbereich der Anästhesie.

Der Umbau von Haus 2 und der Neubau kosteten insgesamt 12,5 Millionen Euro, die vom Land Niedersachsen über das Krankenhausfinanzierungsgesetz bezahlt wurden.

Weitere 3,8 Millionen Euro stehen für die Sanierung von Haus 1 zur Verfügung. Baubeginn ist Anfang 2010, 18 Monate Bauzeit sind geplant. In das Erdgeschoss zieht später die Funktionsdiagnostik der Pneumologie aus dem Standort Lenglern. Die erste und zweite Etage werden zukünftig von den Bettenstationen der Pneumologie belegt, die jetzt ebenfalls noch in Lenglern untergebracht sind.