Neue Direktorin am MPI für biophysikalische Chemie

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Text von: redaktion

Seit April 2008 hat das Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie eine neue Direktorin: Marina Rodnina wurde zum wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und zur Leiterin der neu eingerichteten Abteilung “Physikalische Biochemie“ berufen.

Marina Rodnina studierte an der Universität Kiew und promovierte dort 1989. Im darauf folgenden Jahr wechselte sie an die Universität Witten-Herdecke, wo sie bereits als Stipendiatin und später als wissenschaftliche Assistentin den Zusammenbau der Proteine – die Proteinbiosynthese – erforschte. Nach ihrer Habilitation im Fach Biochemie wurde Marina Rodnina 1998 von der Universität Witten-Herdecke als Professorin berufen und leitet dort seit 2000 den Lehrstuhl für Physikalische Biochemie.

Der Forschungsschwerpunkt der neuen Abteilung wird sein, die Funktionsweise von Ribosomen – den Proteinfabriken der Zelle – weiter aufzuklären. Mit der Neuberufung von Marina Rodnina hat das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie jetzt 12 Abteilungen; es ist damit eines der größten der 80 Institute innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft.