Neue Behandlungsmethode bei Herzrhythmusstörungen erfolgreich

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Text von: Redaktion

Am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen ist der Einsatz eines gekühlten magnetischen Katheters, der schonend gegen Herzrhythmusstörungen hilft, mittlerweile ein Routineeingriff.

Die Methode ist die Verbindung zwei bewährter Verfahren: die Magnetnavigation und die gekühlte Radiofrequenz RF-Ablation (Verödung mit Hochfrequenzstrom).

„Das neue Verfahren setzen wir vor allem bei Patienten mit Vorhofflimmern ein. Die Kombination von gekühlter RF-Ablation und magnetischer Steuerung sind entscheidende Vorteile, die wir für die Behandlung nutzen“, sagt Markus Zabel, Schwerpunktprofessur für Klinische Elektrophysiologie und Oberarzt der Abteilung Kardiologie und Pneumologie.

Am Herzzentrum wurden inzwischen 60 Patienten damit behandelt. „Damit sind wir eine der ersten Kliniken in Deutschland, die dieses neue Verfahren in der Routine anwendet“, so Zabel.

Die neue Methode wurde vor ihrer CE-Zulassung an neun ausgewählten Zentren in Europa und Kanada evaluiert. In Deutschland gibt es insgesamt nur 13 Kliniken, die mit der Magnetnavigation ausgestattet sind.