Neue Abteilung in Weender Krankenhaus

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Das evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende etabliert neue Abteilung Kardiologie und internistische Intensivmedizin – Chefarzt ist Stephan Schmidt-Schweda.

Seit April gibt es im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende mit der neuen Abteilung ‚Kardiologie und internistische Intensivmedizin‘ unter der Leitung von Chefarzt Stephan Schmidt-Schweda einen weiteren medizinischen Schwerpunkt. Es wird das gesamte Spektrum der Herzerkrankungen diagnostiziert und behandelt. Das Herzkatheterlabor ist auch für akute Notfälle einsatzbereit.

Zu den Behandlungsschwerpunkten zählen unter anderem die koronare Herzerkrankung, der Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche und Herzklappenerkrankungen.
„Wir freuen uns über die neue Abteilung und mit Herrn Dr. Schmidt-Schweda über einen Chefarzt, der mit seiner Kompetenz, Erfahrung und persönlich-menschlichen Integrität optimal in die Weender Familie passt, um diese Mammutaufgabe zu schultern“, erklären Michael Karaus, Medizinischer Geschäftsführer, und Frank Czeczelski, Kaufmännischer Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende.

Der neue Chefarzt ist gebürtiger Rendsburger und in Süddeutschland aufgewachsen. Er ist 51 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Sein Medizinstudium absolvierte Schmidt-Schweda an der Universität Freiburg. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und hat die Zusatzweiterbildungen ‚Spezielle Internistische Intensivmedizin‘ und ‚Notfallmedizin‘.

Schmidt-Schweda hat zuvor neun Jahre erfolgreich die Kardiologie im Eichsfeld Klinikum in Worbis aufgebaut und geleitet. Nach fünf Jahren In der Abteilung Kardiologie der Universität Freiburg war er zehn Jahre am Herzzentrum in der Universitätsmedizin Göttingen tätig, zuletzt leitete er als Oberarzt die internistische Intensivmedizin. Schmidt-Schweda ist mittlerweile in der Region verwurzelt und kennt viele der niedergelassenen Ärzte.

„Im Weender Krankenhaus gibt es 285 internistische Akutbetten. Doch von den internistischen Patienten sind nur 17 Prozent primär kardiologisch, während es im Durchschnitt in Deutschland 40 Prozent sind. Hier gibt es also eine Unterversorgung, obwohl wir in Weende seit fünf Jahren ein Herzkatheterlabor betreiben“, beschreibt Michael Karaus die Notwendigkeit der neuen Abteilung.