Netzwerken auf der Weser

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Text von: redaktion

Vier regionale Unternehmerverbände – ein Schiff. „Mit dieser absoluten Premiere machen wir heute die Weser, Grenzlinie zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, zu einem länderübergreifenden Ort des Netzwerkens“, begrüßte Udo Wiemann, Leiter des BVMW-Kreisverbandes Ostwestfalen, gemeinsam mit Jörn Kater, BVMWRegionalleiter Südniedersachsen, die über 200 Gäste zum Sommerfest auf dem Ausflugsschiff ‚Karlshafen‘.

Vier regionale Unternehmerverbände – ein Schiff. „Mit dieser absoluten Premiere machen wir heute die Weser, Grenzlinie zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, zu einem länderübergreifenden Ort des Netzwerkens“, begrüßte Udo Wiemann, Leiter des BVMW-Kreisverbandes Ostwestfalen, gemeinsam mit Jörn Kater, BVMWRegionalleiter Südniedersachsen, die über 200 Gäste zum Sommerfest auf dem Ausflugsschiff ‚Karlshafen‘. Nicht nur Ländergrenzen wurden erstmalig überschritten: In Kooperation mit Weserpulsar e.V. und Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter e.V. (WIH) waren Mitglieder von insgesamt vier Netzwerken an Bord.

„Ob von Holzminden, Höxter, Paderborn Göttingen, Goslar, Northeim, Osterode – uns alle eint, dass wir unternehmerisch über die Ländergrenzen hinweg agieren. Kooperieren statt abschotten, nur das bringt uns weiter. Nutzen Sie die gemeinsame Schifffahrt, um etwas in Bewegung zu setzen“, lud Carl-Otto Künnecke, 1. Vorsitzender Weserpulsar, ein.

Wie man selbst etwas bewegen kann, das zeigte Andreas Niedrig, der sein Leben vom Junkie zum erfolgreichen Iron-Man gedreht hatte, in seinem Vortrag ‚Prinzip Zukunft‘: „Unser Leben wird von Herausforderungen geprägt, es gibt nicht nur die Sonnenseite.“ Beim Sport, so der Ex-Triathlet, helfe vor allem die ‚maximale  Gegenwärtigkeit‘, die totale Konzentration auf das Hier und Jetzt, wie es Kindern eigen ist, wenn sie in ein Spiel vertieft sind. „Etwas tun, ohne sich von der Vernunft Grenzen zu setzen, wirkt befreiend.“ So hat er auch seine Sportlerkarriere begonnen: mit Spaß an der Sache, ohne Druck. „Ich glaube nicht, dass man alles schaffen kann, aber sehr vieles, wenn man es wirklich will und an sich glaubt.“

Dass er seit vielen Jahren als Präventionsbeauftragter und Willensschaffer unterwegs ist, hatte sich zufällig ergeben, erzählte Niedrig: „Ich wollte den Mitschülern meiner Tochter erklären, warum ich auf die schiefe Bahn geraten war und wie ich mich wieder gefangen habe. Sie sollte sich nicht für mich schämen müssen.“ Seine Geschichte zog Kreise, erst mit einem Buch, dann mit einer Verfilmung. Jugendliche reflektieren anhand seiner Erzählungen ihre eigenen Erlebnisse.

„Was uns motiviert, ist unser Selbstwertgefühl. Rituale geben uns Halt. Führungskräfte können jungen Menschen vermitteln, was für sie selbstverständlich ist, indem sie sich mit ihnen zusammensetzen, mit ihnen zu Mittag zu essen und ihnen zuhören. Wir müssen die Welt wie sie heute ist nicht verstehen, aber wir müssen mit ihr gehen.“ Diese Schlussworte von Niedrig nahmen die Teilnehmer mit in die anschließenden Diskussionen, die sich beim Grillbuffet auf dem Schiff ergaben.

Während der vierstündigen Schifffahrt von Holzminden nach Polle und zurück wurden viele Kontakte länderübergreifend geknüpft. Das gemeinsame Sommerfest der vier Verbände sollte der Anfang für ein jährliches Ritual sein, so die einhellige Meinung der Teilnehmer. Die BVMWGastgeber planen schon für 2020. Mit Reiner Calmund findet am 21. November 2019 das 28. BVMW BusinessMeeting statt. Wie alljährlich im EF Autocenter Göttingen und mit der Verleihung des BVMW-Unternehmerpreises.