Netzwerk MobilitätsTalk

© Entscheider Medien GmbH
Text von: redaktion

Beim letzten MobilitätsTalk dieses Jahres am 6. Dezember 2006 im Hotel Freizeit In zog Klaus Richter, der Ideengeber und Motor des Talks, eine positive Bilanz: „Wir konnten in diesem Jahr über 500 Besucher bei unseren Veranstaltungen begrüßen.“

Beim letzten MobilitätsTalk dieses Jahres am 6. Dezember 2006 im Hotel Freizeit In zog Klaus Richter, der Ideengeber und Motor des Talks, eine positive Bilanz: „Wir konnten in diesem Jahr über 500 Besucher bei unseren Veranstaltungen begrüßen.“ Den Besuchern des Abends unter dem Motto „Regionale Netzwerke im High-Tech-Bereich“ gab er mit auf dem Weg, dass sie alle wiederkommen und Freunde mitbringen müssten, um das Netzwerk auszubauen.

In seiner Eröffnungsrede zeichnete der Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann (SPD) ein positives Bild der möglichen zukünftigen Entwicklung der Region Südniedersachsen. Vor dem Hintergrund eines sich andeutenden Wirtschaftsaufschwungs und eines von der Bundesregierung geschnürten 6-Milliarden-Euro-Förderprogramms für Forschung und Entwicklung sieht er Göttingen und Umgebung gut aufgestellt. Als positive Beispiele nannte er unter anderem die IKEA-Ansiedlung, die Investitionen in den F&E-Bereich von Sartorius und das bereits fast ausgebuchte GVZ. Mit Zuversicht und Tatkraft seien die Aussichten der Region sehr gut, am kommenden Aufschwung teilzuhaben. Zudem sieht Oppermann regionale Netzwerke, wie den MobilitätsTalk, in der Pflicht: Sie könnten dazu beitragen, dass Südniedersachsen auch von den Fördermitteln des Bundes profitieren könne. Darüber hinaus war er sich sicher, dass „die Metropolregion Hannover-Göttingen-Braunschweig eine Boomregion wäre, läge sie in Kalifornien und nicht in Norddeutschland“.

Auch Kilian Bizer, Wirtschaftsprofessor an der Universität Göttingen, betonte die Bedeutung der Metropolregion, die er als eine der wissensstärksten im europäischen Wettbewerb bezeichnete. Für den Erfolg der Region Südniedersachsen hält Bizer es für notwendig, „Potenziale unter dem Motto ‚think big’ im großen Zusammenhang der Metropolregion zusehen“. Unumgänglich seien dazu die drei Ts: Technologie, Talent und Toleranz.

Bevor die Besucher der Veranstaltung zum Netzwerken und Talken gehen konnten, stellten noch Bernd Schieche das Hightech-Wachstumsprojekt „Biotechnologie, Photonik und Messtechnik“ und Anja Nieselt-Achilles mit dem PhotonicNet das regionale Kompetenznetzwerk Optische Technologien vor.Fotos: Wolf Schuchardt