Näder-Porträt in Capital

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Text von: redaktion

Der ehemalige Göttinger Mark C. Schneider hat in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Capital ein ausführliches Porträt über den Otto-Bock-Chef Hans Georg Näder (Foto) geschrieben. faktor fragte den Journalisten, was ihn bei dieser Begegnung am meisten überrascht und fasziniert hat.

„Sehnsucht nach Bodenständigkeit“

Der ehemalige Göttinger Mark C. Schneider (rechts) hat in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Capital ein ausführliches Porträt über den Otto-Bock-Chef Hans Georg Näder (unten) geschrieben. faktor fragte den Journalisten, was ihn bei dieser Begegnung am meisten überrascht und fasziniert hat.

faktor:

Sie haben Herrn Näder über mehrere Wochen häufiger getroffen und mit zahlreichen regionalen Akteuren über ihn gesprochen: Was hat Sie am meisten überrascht?

Schneider:

Am meisten überrascht hat mich seine Menschlichkeit, die er sich als Unternehmer, von dem Arbeitsplätze und Wohlergehen der Region Duderstadt abhängen, bewahrt hat. Andererseits hatte ich den Eindruck, dass ihm seine Position als Unternehmer wenig Zeit lässt, seine Sehnsucht nach einem bodenständigen Leben auch wirklich umzusetzen.

faktor:

Sie bezeichnen Hans Georg Näder in Ihrem Porträt als der „Der Bewegungshelfer“. Was hat Sie an seiner Person am meisten fasziniert?

Mich fasziniert Näders – im besten Sinne – kindliche Begeisterungsfähigkeit. Er ist sehr neugierig. Wenn er dann für eine Sache entflammt ist, möchte er das mit seiner Umgebung teilen. Ich habe ihn als großzügigen und offenherzigen Menschen kennengelernt, der sich beruflich und privat für andere einsetzt.

Mark C. Schneider studierte in Göttingen und machte hier seine ersten journalistischen Erfahrungen, u.a. als RegJo-Chefredakteur. Nach einer Station als Pressesprecher von Wissenschaftsminister Thomas Oppermann in Hannover wechselte er zur Kölner Journalistenschule und ist seit März 2003 Redakteur bei Capital in Köln.