Nachweislich sparsam

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Text von: redaktion

In einem einjährigen Qualifizierungs- und Beratungsverfahren hat die Niederlassung Göttingen der Zufall logistics group den betrieblichen Umweltschutz nachhaltig verbessert. Der Dienstleister spart so an seinem Stammsitz nicht nur Ressourcen und damit Geld ein – das Unternehmen darf sich nun 'Ökoprofit-Betrieb 2014' nennen.

„Innerhalb des Projekts Ökoprofit haben wir Konzepte entwickelt, mit denen wir pro Jahr über 76.000 Kilowattstunden Strom sparen und die Umwelt um rund 85 Tonnen CO2 entlasten“, berichtet Lars Kreike, Qualitäts- und Umweltmanagementbeauftragter von Zufall Göttingen. Mit den verschiedenen Maßnahmen kann die Niederlassung jährlich rund 10.000 Euro einsparen, erklärt er.

Ökoprofit ist ein international anerkanntes Label für Unternehmen, die ein Umwelt-, Qualitäts- und Arbeitssicherheits-Managementsystem unter standardisierten Kriterien betreiben. Unter Federführung der Wirtschaftsförderung Hannover hat Zufall Göttingen mit Experten der Fachagentur Arqum effiziente Maßnahmen zum Ressourcen-, Klima- und Umweltschutz, aber auch für die Bereiche Rechtssicherheit, Arbeitsschutz, Mobilität und Soziales erarbeitet.

„Der Fokus war dabei auf Projekte gerichtet, die sich einfach umsetzen lassen und schnelle Effekte erzielen“, so Lars Kreike. Die inhaltliche Arbeit erfolgte einerseits in insgesamt zehn Workshops, an denen auch weitere Unternehmen aus der Metropolregion Hannover teilnahmen. Außerdem gab es drei Inhouse- Beratungen in der Göttinger Niederlassung.

„Mit Fachleuten von Arqum haben wir die verschiedenen Themen aus den Workshops vertieft und dabei konkrete Handlungsansätze auf unsere Bedingungen vor Ort zugeschnitten“, so Gunnar Heunisch, der als Zentralleiter Qualitäts- und Umweltmanagement in der Zufall logistics group fungiert. So hat der Logistikdienstleister im Zuge von Ökoprofit beispielsweise begonnen, die Beleuchtung seines Umschlaglagers auf sparsame LED-Technik umzustellen. Durch die Reduktion des Stromverbrauchs spart das Unternehmen jährlich rund 7.500 Euro. Durch eine Reorganisation des Abfallmanagements will die Göttinger Niederlassung ab 2015 jährlich weitere 2.500 Euro einsparen.

Das Ökoprofit-Verfahren endete für Zufall mit einer erfolgreichen Auszeichnung. Der Logistik-Dienstleister verfügt über langjährige Erfahrung im Umweltmanagement und ist bereits seit 1998 gem. ISO 14001 zertifiziert. Zufall in Göttingen will sein Engagement für den Betrieblichen Umweltschutz künftig im Ökoprofit-Klub weiter intensivieren. „ An diesem Beispiel wird deutlich, dass sich die Wahrnehmung ökologischer Verantwortung auch ökonomisch vorteilhaft auswirken kann“, sagt Jörg Rotthowe, Niederlassungsleiter Zufall Göttingen.

Weitere Informationen: www.zufall.de