Museum des Jahres: PS.Speicher auf Platz drei

© PS.SPEICHER/Spieker&Woschek
Text von: redaktion

Der PS.Speicher belegt den dritten Platz bei Abstimmung zum Museum des Jahres 2015 der Zeitschrift Motor Klassik. Mehr als 20 Prozent der Leser stimmen für die Einbecker Erlebnisausstellung.

Eine kleine Sensation ist das schon, ein pferdestarkes Frühlingssignal, das Stifter Karl-Heinz Rehkopf und Vorstand Holger Eilers von der Kulturstiftung Kornhaus jetzt aus Stuttgart erhielten: die dort ansässige Oldtimerzeitschrift Motor Klassik hatte den PS.Speicher zum Jahresbeginn für den Motor Klassik Award 2015 in der Kategorie Museum des Jahres nominiert – und plötzlich fand sich die Einbecker Erlebnisausstellung zwischen den drei besucherstärksten Technikmuseen Deutschlands wieder.

Bis Mitte Februar konnten die Leser der Motor Klassik mittels Postkarte oder via Internet ihre Stimme abgeben. Mit dem Mercedes-Benz Museum in Stuttgart, dem ZeitHaus der Volkwagen-Autostadt in Wolfsburg und dem Porsche-Museum in Stuttgart sah sich der PS.Speicher einer seit Jahren etablierten, international bekannten und jeweils bereits von einem Millionenpublikum besuchten Mitstreiter-Runde gegenüber.

„Eigentlich eine klare Sache: Dabeisein und sich über die Nominierung und den 4. Platz freuen, dachten wir alle!“, so erinnert sich Karl-Heinz Rehkopf an den Tag, an dem die Einbecker von ihrer Teilnahme erfuhren. Doch es sollte anders kommen…

Wie die Zeitschrift Motor Klassik jetzt bekanntgab, sicherte sich der PS.Speicher mit 20,7 Prozent der Stimmen sensationell den dritten Platz und überholte damit das ZeitHaus der Autostadt in Wolfsburg, das als besucherstärkstes Automobilmuseum der Welt im Jahr 2014 über zwei Millionen Besucher anlockte und für das 15,7 Prozent der Leser votierten.

Den ersten Platz erreichte das Mercedes-Benz Museum mit 31,7 Prozent, gefolgt vom Porsche- Museum mit 30,7 Prozent (Quelle: Motor Klassik).

Ausstellungsleiter Sascha Fillies und Marketingleiter Alexander Kloss sehen den Erfolg des PS.Speicher auch in der weltweit einzigartigen Kombination aus seltenen Exponaten, einer spannenden Inszenierung und vielen Möglichkeiten, Technik und Geschichte aktiv zu erleben. Statt eines großen Marketingbudgets punktet das Team in Einbeck mit viel Herzblut und Leidenschaft für die Sammlung von Karl-Heinz Rehkopf, mit lokaler und regionaler Verbundenheit und mit kreativen Ideen.