Müntefering spricht bei der Immobiliendebatte über die Liebe zum Land

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Text von: redaktion

Renommierte Experten diskutieren am 27. November 2013 an der HAWK in Holzminden über die Zukunft des ländlichen Raumes.

„Morgenland – Zukunft für den ländlichen Raum“ ist der Titel der fünften Immobiliendebatte am 27. November 2013 an der HAWK in Holzminden.

Politikprofi Franz Müntefering stellt als Hauptreferent des Tages seine ganz eigene Perspektive vor, nämlich: „Landliebe – warum sich der Einsatz lohnt“. Auch Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer sowie der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Marco Trips, werden ihre Positionen und Ziele in die Waagschale werfen.

Im ländlichen Raum stehen Städte und Gemeinden vor einer großen Herausforderung. Vom demografischen Wandel bis zur Energiewende, dieses Thema vereinigt gesellschaftliche und sozio-ökonomische Aspekte mit technischem Fortschritt.

Zusammen mit dem führenden Brachenmagazin ImmobilienManager lädt die Holzmindener HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen zu spannenden Vorträgen rund um das Thema Landflucht und Landliebe ab 10.30 Uhr in den Lichthof der HAWK, Haarmannplatz 3, ein.

Die Holzmindener Landrätin Angela Schürzeberg, Ulrich Stiebel von Stiebel Eltron und Fritjof Mothes, Geschäftsführer des Planungsbüros StadtLabor in Leipzig runden die Veranstaltung mit ihren Vorträgen ab. Wie im vergangenen Jahr wird die Debatte, die mit einer Podiumsdiskussion enden soll, von Christof Hardebusch, Chefredakteur des ImmobilienManagers, moderiert. Das Schlusswort hat wie immer Jürgen Erbach, Professor für Immobilienwirtschaft und -management an der Fakultät, der gemeinsam mit Christof Hardebusch Initiator dieser Veranstaltungsreihe ist.

Der HAWK in Holzminden möchte dem Thema „Entwicklungschancen im ländlichen Raum“ einen größeren Stellenwert einzuräumen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die Immobilienwirtschaft ansonsten gerne spektakulären Projekten wie großen Bürogebäuden, Shopping Malls und der Strukturierung ganzer Stadtviertel widmet.

In Holzminden beschäftigen sich die Studierenden ausdrücklich auch mit dem ländlichen Raum und der vorhandenen Infrastruktur. Das große Netzwerk von Partnerunternehmen und Einrichtungen im Weserbergland bietet den angehenden Expertinnen und Experten eine ausgezeichnete Gelegenheit, das Gelernte sofort in die Praxis umzusetzen. Somit bietet gerade dieser Hochschulstandort die ideale Voraussetzung, sich von Studienbeginn an mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Zu den zukünftigen besonderen Herausforderungen der Immobilienwirtschaft gehört es, Begleitung in den Regionen anzubieten, die von Schrumpfung betroffen sind. Die HAWK ist der Region Weserbergland verpflichtet. Deshalb stellt sie sich auf wissenschaftlicher Ebene den Fragstellungen, die für die Region von besonderer Bedeutung sind.

Mit der Immobiliendebatte zeigt die HAWK einmal mehr, dass sie konkrete Angebote an alle Akteure in der Region unterbreitet und einlädt, mit fach- und sachkundigen Experten in den Dialog einzutreten.