Motiviert in die Zukunft

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Text von: redaktion

Die Energieagentur Region Göttingen ist zufrieden: Bei der Jahreshauptversammlung wurden die Aktivitäten des Geschäftsjahres 2014 sowie der dazugehörige Jahresabschluss präsentiert.

Mittlerweile sind bereits 92 Akteure der Region Mitglied und unterstützen die Aktivitäten der Energieagentur: Kommunen – allen voran die Stadt und der Landkreis Göttingen –, Energieversorger, Verbände, Architekten, Ingenieure, Innungen, Parteien, Gesellschaften der Wohnungswirtschaft, Sparkassen, Versicherer und Privatpersonen.

Im vergangenem Geschäftsjahr konnten u.a. Energieberatungsprogramme für private Haushalte etabliert und verstärkt werden. Hervorzuheben ist das Angebot StromsparCheck für einkommensschwache Haushalte mit einem Paket an kostenlosen Stromsparhilfen und einem Gutschein für den Kühlschranktausch sowie die Vorbereitung der SolarKampagne.

Hier punktet die Energieagentur mit einem Solardachkataster, einem Solarberatungsangebot und dem Wettbewerb „Unser Dorf nutzt die Sonne“ für die Stadt Göttingen und drei Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode am Harz.

Ein besonderes Highlight in 2014 war unter anderem die Einladung der Geschäftsführerin Doreen Fragel im Oktober nach Bangkok, Thailand, im Rahmen eines südostpazifischen Workshops der Kasetsart University mit dem Fokus auf Bioenergie, Biogas und Biofuel. Hier stellte Fragel die Arbeit einer regionalen Energieagentur und deren Rolle im Kontext der Energiewende vor. Auf Einladung Fragels trug sodann Herr Sunpeth Cumnuantip, thailändischer Experte für Energiefragen in Deutschland und wohnhaft in Göttingen, während der diesjährigen Versammlung in Göttingen vor: er beleuchtete die Ziele und Aktivitäten Thailands für das Gelingen der dortigen Energiewende und stellte dabei klar: Deutschland ist Vorbild und kommt demnach eine ganz besondere Rolle zu. Hier wie dort werden ambitionierte Ziele für die Etablierung von Wind-, Solar- und Bioenergie verfolgt, wobei ein Erneuerbare- Energien-Gesetz als Instrument dient. Cumnunatip betonte: „Das Know How aus Göttingen könnte man leicht nach Thailand bringen, denn jede Form der Unterstützung bringt uns voran.“

Für das Geschäftsjahr 2015 stellte Fragel motiviert in Aussicht: „Wir werden nicht stehen bleiben, sondern mit viel Engagement und Elan dem Klimaschutz in der Region ein Gesicht geben! Klimaschutz soll schließlich Spaß machen!“