Modellprojekt für benachteiligte Jugendliche

Text von: redaktion

Der Regionalverband Südniedersachsen e.V. und die Agentur für Arbeit Göttingen beschließen eine Vereinbarung zum Projekt „Zukunft- und Berufsplanung“, das lernschwachen Schülern den Berufseinstige erleichtern soll.

Schüler von Hauptschulen und Lernhilfeschulen haben es oft schwer, einen Ausbildungsplätze zu finden. Die Anforderungen der Wirtschaft an die Jugendlichen sind hoch. Diese können viele der Jugendlichen nicht erfüllen.

Mit dem vorliegenden Modellprojekt im Kostenumfang von 300.000 Euro wollen der Regionalverband Südniedersachsen e.V. als Träger des Projektes und die Jugendstiftung des Landkreises Northeim als wichtiger finanzieller Unterstützer die Voraussetzungen für diese Jugendlichen verbessern. Dieses Anliegen, an denen auch die beteiligten Schulen ein großes Interesse haben, wird zusätzlich durch die Arbeitsagentur Göttingen unterstützt, die 48 Prozent der Kosten trägt. Konzipiert wurde das Projekt vom Institut für angewandte Sozialfragen gGmbH (IFAS) im Rahmen seiner Projektreihe „Projekt Zukunft – Lebens- und Berufsplanung in der Schule“

Das Projekt wird im Landkreis Northeim von IFAS durchgeführt und dauert zwei Jahre. Es wendet sich an Schüler, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen. Im ersten Projektjahr werden die Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt. Sie erhalten professionelle Trainings im Bereich der Kommunikation, Problemlösungstechniken und Teamfähigkeit. In arbeitsweltbezogenen Praxismodulen können sie sich in verschiedenen Berufen ausprobieren.

Im zweiten Jahr werden sie durch intensive Bewerbungstrainings auf die Anforderungen bei Vorstellungsgesprächen vorbereitet. Weitere arbeitsweltbezogene Praxismodule sollen sie in ihrer Berufswahl bestärken und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen. Während des Projektes sollen auch die ersten Betriebskontakte hergestellt und im Verlauf der zwei Jahre intensiviert werden.