Mittelstandsfreundliche Kommune

Text von: redaktion

Die Kreishandwerkerschaft Südniedersachsen hat den Landkreis Göttingen als „Mittelstandsfreundliche Kommune“ im Rahmen des gleichnamigen Wettbewerbs für das Jahr 2008 vorgeschlagen.

Der Wettbewerb ist eine Gemeinschaftsinitiative des Niedersächsischen Handwerkstages (NHT) und der Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens. Im Rahmen des Wettbewerbs werden Auszeichnungen an Gemeinden, Samtgemeinden, Städte und Landkreise vergeben.

Zwei Aspekte seien für die Nominierung ausschlaggebend gewesen, begründen Kreishandwerksmeisterin Katja Thiele-Hann und KH-Geschäftsführer Andreas Gliem: Zunächst wolle man dem Landkreis Anerkennung zollen, für die vorbildlichen Bemühungen, die zu einer Entbürokratisierung bei Verwaltungsverfahren, insbesondere im Baubereich geführt hätten. Zum anderen, so die KH-Vertreter, wolle man den Landkreis als wichtigen Ansprechpartner gerade für die mittelständischen Handwerksbetriebe motivieren, seine Bemühungen auch zukünftig fortzusetzen und zu verstärken, um den Handwerkern „das Leben so leicht wie möglich zu machen“.

Als lobenswert bezeichnet KH-Geschäftsführer Gliem die Bemühungen des Landkreises im Zusammenhang mit der von der Kreishandwerkerschaft jüngst verabschiedeten so genannten „Dransfelder Erklärung“: Dort hatte sich die Organisation sehr deutlich für eine Beseitigung der Wettbewerbsverzerrungen ausgesprochen, die durch das unterschiedliche Lohnniveau in Ost- und Westdeutschland entstünden. Landrat Reinhard Schermann hatte dies zum Anlass genommen, um auch seinerseits persönlich beim Bundesministerium für Wirtschaft vorstellig zu werden.

Die Bekanntgabe und Verleihung der Auszeichnung wird durch den Niedersächsischen Handwerkstag sowie die Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung voraussichtlich im September 2008 im Niedersächsischen Landtag stattfinden.