Mit Spaß mobil

© Dirk Weitemeyer GmbH
Text von: redaktion

Dirk Weitemeyer, Inhaber des gleichnamigen Göttinger Bürokommunikations- und IT-Dienstleisters, spendete am 27. September 2012 der Heinrich-Böll-Schule am Tag der offenen Tür ein E-Bike.

Selbiges hatte er durch einen Glücksfall im Juli durch eine Verlosung beim Bürgerfrühstück gewonnen.

Als Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung lag es ihm fern, den Gewinn selbst zu behalten. Folglich entschied er sich dafür, das E-Bike einer Institution zugute kommen zu lassen, die es richtig gut gebrauchen und absolut sinnvoll einsetzen kann.

In der Heinrich-Böll-Schule, die ihren Schwerpunkt auf die körperliche und motorische Entwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler setzt, wird das E-Bike von nun an für mehr Freiraum sorgen.

„Kinder, die muskulär nicht topfit sind, konnten bisher an gewissen Freizeitaktivitäten nicht teilnehmen“, konkretisiert Dirk Weitemeyer. „Mit einem oder mehreren E-Bikes sieht das schon ganz anders aus.“

Dementsprechend groß war die Freude in der als sportfreundliche Schule ausgezeichneten Göttinger Institution, die Rollstuhlbasketball spielt (was den ehemaligen Profi-Basketballspieler Weitemeyer zutiefst beeindruckte) und im Tischtennis bereits dreimal als Bundessieger bei „Jugend trainiert für Paralympics“ (JtfP) hervorging.

„Einerseits bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern mit viel emotionaler Zuwendung einen geschützten Raum, in dem sie sich Zuhause fühlen“, erläuterte die Schulleiterin der 1984 gegründeten Heinrich-Böll-Schule, Claudia Gunkel-Mann, das erfolgreiche Konzept. „Und andererseits möchten wir unsere Schützlinge für das Leben fit machen.“

Neben einer behaglichen Atmosphäre und kleinen Klassen, die stets von zwei pädagogischen Kräften betreut werden, sorgt ein breit gefächertes Bildungsangebot – von der Schulband Prime Time Bandits, die Weitemeyer zum Dank ein tolles Ständchen sang, über das hauseigene Cafe Heinrich bis hin zu einer Fahrradwerkstatt – dafür, das jeder Schüler etwas findet, was ihm Spaß macht.

Jüngst haben die Mitglieder der Fahrradwerkstatt, zehn alte Drahtesel wieder flott gemacht, um sie für Afrika zu stiften.

„Keine Angst“, stellte der stellvertretende Schulleiter Detlef Haschke entschieden fest, „das brandneue E-Bike bleibt natürlich hier bei uns!“