Mit Feuerwerk und Flugeinlagen

Text von: redaktion

Die Oper „Orlando“ bildet den Auftakt für die vom 2. bis 13. Mai dauernden Händel-Festspiele, zu denen sich eine Vielzahl von Ehrengästen angekündigt hat.

Mit der Premiere der Oper „Orlando“ im Deutschen Theater starten die Internationalen Händel-Festspiele in die 88. Saison. „Die Proben sind sehr gut verlaufen“, so Nicholas McGegan, Künstlerischer Leiter der Händel-Festspiele. „Die Besetzung und das FestspielOrchester Göttingen singen und spielen auf allerhöchstem internationalen Niveau!“

Höhepunkte der barocken Inszenierung der Zauberoper „Orlando“ werden ein barockes Feuerwerk auf offener Bühne und diverse Flugeinlagen sein. So wird auch die Falknerei des Tierparks Sababurg einen Teil zur Inszenierung beitragen.

Die diesjährigen Festspiele stehen unter dem Motto „Orpheus Britannicus“ und thematisieren Händels Schaffen in England. Mit „Samson“ und „L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato“ stehen die beiden Oratorien Händels auf dem Festspielprogramm, deren Libretti auf Texten des bedeutenden englischen Dichters John Milton basieren. Mit einer Welterstaufführung von Händels „Acis und Galatea“ in der Fassung von Mendelssohn Bartholdy werden die Festspiele am 13. Mai abgeschlossen.

Prominenten Besuch erhalten die Festspiele aus Berlin. So hat der britische Botschafter und Schirmherr der Festspiele, Sir Anthony Arthur seinen Besuch bei der Welterstaufführung der Mendelssohn-Bearbeitung von „Acis und Galatea“ angekündigt. Der britische Gesandte Sir Hugh Mortimer wird bei der Opernpremiere zugegen sein. Weitere Ehrengäste sind u.a. der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, die Leiterin von NDR Kultur, Frau Barbara Mirow und die Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann.

Auch in diesem Jahr konnten wieder viele Musikprojekte für Kinder und Jugendliche realisiert werden. So wird in Kooperation mit den Festspielen das Opernprojekt der Chorakademie Göttingen mit Kinderoper „Noahs Flut“ von Benjamin Britten durchgeführt. In der Reihe „Händel for Kids“ finden neben zwei Schulprojekten mit Geoffrey Thomas und der New York Baroque Dance Company auch zwei weitere kostenlose Schülerkonzerte in der Alten Fechthalle statt: Am 6. Mai erzählen L’Art du Bois „Articulator – die fantastische Geschichte des Sprechklatschquatschautomaten“ und am 9. Mai dürfen die Kinder Fragen an Geoffrey Thomas in „Warum Händel“ stellen. Eine weitere wunderbare Chance für Schüler die Werke Händels kennen zu lernen, wurde durch eine großzügige Spende der Jacobi-Tonwerke in Bilshausen möglich gemacht: Für das „Preisträgerkonzert“, „The Music Makers“ sowie für das Oratorium „Allegro“ konnten insgesamt 500 Freikarten für Schüler zur Verfügung gestellt werden. Diese sind gegen Vorlage des Schülerausweises an der Touristeninformation im Alten Rathaus erhältlich. Dabei erhält jeder Schüler je Konzert maximal zwei Freikarten, von denen eine auch für eine erwachsene Begleitperson genutzt werden kann.