Minah will nach Peking

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Text von: redaktion

Am kommenden Wochenende wird Jacob Minah im österreichischen Götzis seinen ersten Angriff auf die Olympia-Norm von 8050 Punkten starten. Mit starker nationaler wie auch internationaler Konkurrenz bietet Götzis wie jedes Jahr beste Rahmenbedingungen für gute Leistungen.

Besonders im Auge wird Minah dabei die deutschen Zehnkämpfer André Niklaus, Arthur Abele, Norman Müller und Pascal Behrenbruch behalten müssen, da der Wettkampf im Götzis bereits als Qualifikationswettkampf für die Olympischen Spiele zählt.

Minah will daher auch mehr als nur die Qualifikationsnorm von 8050 Punkten: „Wenn alles gut geht, ist sogar eine Punktzahl von über 8200 Punkten möglich. Meine Form ist momentan auf dem Höhepunkt meiner bisherigen sportlichen Karriere.“ Erste Wettkampftests in der vergangenen Woche haben gezeigt, dass Minah im Sprintbereich bereits zu Beginn der Saison sehr gute Leistungen abrufen kann. Auch im Wurfbereich hat sich der 26-jJhrige deutlich verbessert hat. Es gilt nun die Devise, das volle Leistungspotential innerhalb eines Zehnkampfes auszuschöpfen.

Jacob Minah weiß auch um die Stärken seiner Konkurrenz, gibt sich aber dennoch selbstbewusst: „Sicherlich gibt es einige deutsche Zehnkämpfer, die die Olympia-Norm bereits übertroffen haben, daher wird es vermutlich ein Hauen und Stechen um die ersten drei Plätze in der deutschen Bestenliste geben, aber darauf bin ich vorbereitet. Ich werde in Götzis voll angreifen, um der Konkurrenz bereits zu Beginn der Saison eine hohe Messlatte aufzulegen. Gesundheitlich gibt es bei mir keinerlei Probleme oder Einschränkung.“

Neben seinen Trainern Rolf Geese und Thomas Weise (Stabhochsprung) kann sich Minah auch der Unterstützung einiger Göttinger Freunde und Fans sicher sein. Außerdem hat die LG Göttingen angekündigt, einen Fan-Bus für die Fahrt nach Götzis zu organisieren.

Abschließend sagt Minah, dass er die bekannt stimmungsvolle Atmosphäre, hervorgerufen durch mehrere tausend Zuschauer, für sich nutzen und einen gute Wettkampf abliefern will.

Sollte es in Götzis dennoch nichts mit der Olympianorm werden, bietet sich am 21./22. Juni in Ratingen noch die Möglichkeit zur Qualifikation für den Göttinger.